Links. Rechts. Mitte: Versagt die Politik im Krisenmanagement?

1. Juli

LEONHARD FOEGER / REUTERS / picturedesk.com

Das Duell der Meinungsmacher, diesmal zu den Themen "Ära der Krisen: Versagt die Politik?" und "Weiter so statt Waffen nieder: Wann endet dieser Krieg?"

Links. Rechts. Mitte, am Sonntag, 3. Juli um 21:50 Uhr bei ServusTV Österreich und um 22:00 Uhr bei ServusTV Deutschland. Nach Ausstrahlung abrufbar in der Mediathek bei ServusTV On.

Ära der Krisen: Versagt die Politik? 

Sozialeinrichtungen schlagen Alarm: Immer größer ist die Not bei den Menschen, die Teuerung setzt auch der Mittelschicht immer stärker zu. Hinzu kommen die Angst vor drohenden Energieausfällen im Herbst und der schlechten Sicherheitslage, und auch die Corona-Krise hat tiefe Spuren bei den Menschen hinterlassen. Und während viele Menschen von existenziellen Ängsten geplagt werden, verbannt die EU Verbrennungsmotoren und riskiert damit weitere wirtschaftliche Verwerfungen. Viele Bürger fühlen sich mit ihren Nöten im Stich gelassen. Ist die Politik zu abgehoben, hat sie die Lage noch im Griff? Braucht es ein Umdenken? Und wie lässt sich die Vertrauenskrise überwinden?

„Weiter so“ statt „Waffen nieder“: Wann endet dieser Krieg?

Auch wenn die bisherige Sanktionspolitik Russland nicht zum Einlenken bewegt und in ganz Europa verheerende wirtschaftliche Verwerfungen verursacht: Von einem Umdenken will der Westen nichts wissen. Im Gegenteil: Beim großen Nato-Gipfel wurde Russland zum Erzfeind erklärt, und aus der EU wird das Drängen nach weiteren Sanktionen immer lauter. In einem Appell in der „Zeit“ fordern 21 Prominente und Intellektuelle ein Umdenken und sofortige Verhandlungen für einen Waffenstillstand – und werden dafür mit heftiger Kritik und sogar Häme überzogen. Wie kann dieser Krieg je beendet werden? Warum ist der Gedanke an den Frieden für viele unerträglicher als eine Fortsetzung der Kämpfe? Und warum werden abweichende Meinungen so abschätzend behandelt?

  • Ahmed Mansour, Autor und Psychologe
  • Bettina Röhl, Journalistin
  • Thomas Eppinger, Publizist
  • Bernhard Heinzlmaier, Jugendkulturforscher
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