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Corona-Maßnahmen werden verschärft, der harte Lockdown bis 7. Februar verlängert

17. Jan.
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Tobias Steinmaurer / picturedesk.com

Die Bundesregierung hat gemeinsam mit den Landeshauptleuten verkündet, dass Österreich auch nach dem 24. Jänner im Lockdown bleibt. Abstandsregeln und Maskenpflicht werden verschärft.

Der harte Lockdown wird in Österreich zumindest bis 7. Februar fortgesetzt. Laut der Bundesregierung ist diese Entscheidung der britischen Corona-Mutation geschuldet. Ab 8. Februar gibt es Öffnungsschritte.

Die Maßnahmen ab 25. Jänner im Überblick:

Ausgangsbeschränkungen

Im Wesentlichen geht das Leben in Österreich so weiter, wie wir es seit dem Stefanitag kennen. Das Haus darf man nur aus bestimmten Gründen verlassen, also beispielsweise um zur Arbeit zu kommen, den Hund auszuführen, Sport zu betreiben oder einzukaufen. Weiter gilt "Abstand halten", aber das mehr, nämlich zwei Meter.

FFP2-Maskenpflicht

Im Handel und in öffentlichen Verkehrsmitteln müssen ab 25. Jänner FFP2-Masken getragen werden. Diese sollen zum Selbstkostenpreis in Supermärkten angeboten werden.

Handel und Friseure

Bis 8. Februar bleiben alle Geschäfte, die nicht für die tägliche Versorgung nötig sind, geschlossen. Einzig die Möglichkeit, Waren zu bestellen und bei den Shops abzuholen, besteht weiter. Auch für die körpernahen Dienstleister wie Friseure, Kosmetiksalons oder Tätowierer geht die unfreiwillige Pause weiter. Wenn es dann wieder los geht, ist eine FFP2-Maske anzulegen.

Schulen

Präsenzunterricht startet erst nach den Semesterferien im Osten, also ab 8. Februar, allerdings nur in Wien und Niederösterreich und im Schichtbetrieb. Die anderen Bundesländer beginnen nämlich mit Ende des Lockdowns ihre Ferien. Steiermark und Oberösterreich ziehen die Semesterferien eine Woche vor, da sie sonst nach einer Woche Unterricht gleich wieder in den Ferienmodus umstellen müssten.

Gastronomie

Zum Wirt kann man weiter höchstens dann gehen, wenn man dort Speis und Trank abholen will. Take Away und Lieferdienste bleiben, ansonsten hat die Gastronomie bis Ende Februar geschlossen, wenn nicht die Evaluierung Mitte Februar etwas anderes ergibt.

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Tourismus

Der Tourismus steht nach aktuellen Plänen bis Ende Februar still. Damit bleiben für die Hotellerie nur die Osterferien, die am 27. März starten. Mitte Februar wird die Lage noch einmal evaluiert.

Skifahren

Skifahren bleibt wie Eislaufen erlaubt.

Kultur- und Sportstätten

Veranstaltungen bleiben bis Ende Februar untersagt, Ausnahmen gibt es nur für den Sport und das ohne Publikum. Theater und Oper müssen ihre Spielpläne auf einen Beginn mit März adaptieren. Besser geht es den Museen. Sie sollen gleichzeitig mit dem Handel ab 8. Februar öffnen können. Wer hinein will, muss eine FFP2-Maske anlegen.

Home Office

Nichts Neues gibt es in Sachen Arbeitsplatz. Das Home Office wird Unternehmen zwar empfohlen, aber nicht vorgeschrieben. (APA/Red.)

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