Regierung verkündet Corona-Verschärfungen für Veranstaltungen und private Treffen

19. Okt.

Pixabay

Bei professionellen Veranstaltungen sind ab Freitag outdoor maximal 1.500 Besucher zugelassen, indoor bei zugewiesenen Sitzplätzen maximal 1.000. Der Mund-Nasen-Schutz muss durchgehend getragen werden.

Die Regierung hat auf die jüngsten Entwicklungen in der Corona-Krise mit Verschärfungen bei Veranstaltungen reagiert: Professionelle Veranstaltungen werden ab Freitag weiter beschränkt, das betrifft unter anderem die Fußball-Bundesliga oder die Staatsoper, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Montag. Demnach werden outdoor nur mehr 1.500 Besucher zugelassen. Indoor-Veranstaltungen sind auf 1.000 limitiert, das Tragen einer Mund-Nasen-Schutz-Maske ist verpflichtend, Speisen und Getränke gibt es nicht.

Nur kleinste private Treffen erlaubt

Nicht reglementiert sind Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze indoor bis maximal sechs Personen, outdoor bis zwölf Erwachsene. Kinder werden nicht mitgezählt. Bei höheren Personenzahlen muss die Veranstaltung angezeigt werden. "Das gilt überall. Das betrifft das Restaurant genauso wie den Yoga-Kurs", sagte Kurz. Ausgenommen sind Veranstaltungen in beruflicher Ausübung und Begräbnisse. Außerdem greift die Regelung nicht in den privaten Raum.

Regierung warnt vor "Trend"

Kurz nannte die Situation europaweit extrem herausfordernd. Zur Lage in Österreich sagte der Kanzler: "Wenn der Trend so weitergeht, haben wir 6.000 Neuinfektionen pro Tag im Dezember." Die nächste Monate würden ein "rot-weiß-roter Kraftakt": "Je besser wir zusammenhalten, je besser jeder Einzelne mitmacht, desto besser werden wir durch die Situation kommen", betonte Kurz. (APA/Red.)

Empfohlene Videos