Österreich hebt am 16. Juni Reisebeschränkungen zu 31 Ländern auf

10. Juni

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03 June 2020, Austria, Schönberg: A motorhome from Germany is driving towards Italy at a rest stop just before the Brenner Pass. Photo: Karl-Josef Hildenbrand/dpa – 20200603_PD4492 – Rechteinfo: Rights Managed (RM)

Außenminister Alexander Schallenberg verkündete am Mittwoch die Aufhebung der Reisebeschränkungen zu fast allen EU- und EFTA-Ländern.

Drei Monate nach der Verhängung von massiven Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie gehen die meisten Grenzen wieder auf. Österreich hebt am 16. Juni die Reisebeschränkungen gegenüber 31 Ländern auf. Reisefreiheit gibt es dann in fast alle EU- und EFTA-Staaten, ausgenommen sind:

  • Schweden
  • Spanien
  • Portugal
  • Großbritannien

Reisewarnung für Lombardei

Auch die Grenze zu Italien wird vollständig geöffnet. Nur für die norditalienische Region Lombardei bleibt eine partielle Reisewarnung bestehen. Das Landeverbot für Flugzeuge aus Italien wird, mit Ausnahme der Lombardei, ab kommenden Dienstag aufgehoben. Weiterhin nicht erlaubt wird die Rückreise aus Ländern außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) - also etwa Serbien, Bosnien und Türkei.

Nicht in allen Fällen beruht die Aufhebung der Beschränkungen auf Gegenseitigkeit, so zum Beispiel im Fall von Norwegen. Die Reisebeschränkung nach Spanien soll am 1. Juli fallen. Das verkündete Außenminister Alexander Schallenberg am Mittwoch bei einem Pressefoyer nach dem Ministerrat.

Auch Deutschland öffnet Grenzen

Fast zwei Wochen nachdem Österreich seine Grenzen gegenüber Deutschland geöffnet hat, hebt unser Nachbarland wie angekündigt ab Dienstag seinerseits seine Einreisebeschränkungen für Österreicher auf. An den deutschen Grenzen soll vom kommenden Dienstag an weitgehend Normalbetrieb herrschen.

EU-Bürger sowie Schweizer können gemäß dem Beschluss der deutschen Regierung ab dem 16. Juni wieder ungehindert, also ohne Kontrollen und ohne Quarantäne-Vorschriften, einreisen. Auch Menschen aus Norwegen, Liechtenstein und Island sowie aus Großbritannien brauchen künftig keinen triften Einreisegrund mehr. (APA/Red.)

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