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Anschlag in Wien: Aktuelle Informationen

3. Nov.
Transportation, Automobile, Car

HERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com

In der Wiener Innenstadt hat am Montagabend laut Angaben des Innenministeriums mindestens ein islamistischer Täter einen Anschlag verübt. Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

Wir übergeben an die Kollegen von den Servus Nachrichten und Servus am Abend.

Aufgrund der Ereignisse kommt es zu einer aktuellen Programmänderung:
Talk-Spezial: Terror in Wien - Ist das erst der Anfang?
Dienstag, 03. November um 21.50 Uhr

03.11. 16:31: Am Mittwoch ist laut Bildungsministerium und -direktion vorbehaltlich anderer Vorgaben aus den Sicherheitsbehörden wieder ein normaler Schultag an den Wiener Schulen geplant. Dann oder am Tag darauf soll auch der "Übergangstag" an AHS-Oberstufen, Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen (BMHS) bzw. Berufsschulen vor dem Wechsel ins Distance Learning erfolgen, hieß es gegenüber der APA.

03.11. 16:29: Wiens Bürgermeister Michael Ludwig verurteilte einmal mehr den "brutalen Terrorakt", der sich am Montagabend in der Wiener Innenstadt ereignet hatte. "Der Schmerz sitzt jetzt sehr tief in unserer Stadt", verwies der Bürgermeister auf die Todesopfer, Verletzten und Traumatisierten. Er sei aber optimistisch, "dass wir dem Wunsch der Terroristen nicht nachgeben und nicht abgehen von dem Miteinander, dass wir in unserer Stadt pflegen - und zwar über Partei- und Religionsgrenzen hinweg".

03.11. 16:05: Nach dem Anschlag in Wien am Montagabend blieb auch am Dienstag die erhöhte Sicherheitsstufe für die Bundeshauptstadt weiter aufrecht. "Wir wollen ausschließen, dass es einen zusätzlichen Täter gibt", sagte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Nachmittag. Ob auch am Mittwoch die Unterrichtspflicht an den Schulen ausgesetzt wird, müsse erst besprochen werden.

03.11. 15:33: In der Wohnung des Attentäters sind bei einer Hausdurchsuchung Munitionsteile sichergestellt worden. Zusätzlich wurde umfangreiches weiteres Beweismaterial beschlagnahmt, das erst ausgewertet werden muss. Es gebe aber bereits ein "klares Indiz zur Nähe zum Islamischen Staat (IS)", sagte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bei einer Pressekonferenz.

03.11. 15:11: Nach dem Terroranschlag in der Wiener Innenstadt vom Montagabend sind 22 Menschen in Krankenhäusern behandelt worden. Das sagte der Sprecher des Wiener Gesundheitsverbunds, Christoph Mierau, auf APA-Anfrage. 14 davon galten als schwer verletzt, einer von ihnen war der angeschossene Polizist. Seinen Zustand wie den von zwei weiteren Patienten klassifizierte Mierau am Dienstag als kritisch, aber stabil. Akute Lebensgefahr herrschte bei keinem der Patienten mehr.

03.11. 14:56: Laut Innenminister Karl Nehammer wurde der Attentäter "binnen neun Minuten ausgeschaltet". Der erste Schusswechsel fand laut Nehammer um 20:00 Uhr statt, die "Ausschaltung" erfolgte um 20:09 Uhr.

03.11. 14:52: Die neuen Informationen des Innenministers zusammengefasst:

Nach dem islamistischen Terroranschlag in der Wiener Innenstadt gab es am Dienstag vorerst keine Hinweise auf einen zweiten Täter. Das sagte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Nachmittag. Vier Menschen und der Täter wurden getötet, insgesamt 22 weitere Menschen verletzt. Im Umfeld des Täters fanden in Wien und Niederösterreich 18 Hausdurchsuchungen statt, 14 Personen wurden vorläufig festgenommen.

Trotzdem wurde eine erhöhte Sicherheitswarnung aufrechterhalten. Der angeschossene Beamte befand sich laut Innenminister nach einer Operation in stabilem Zustand.

03.11. 14:45: Aktuell gebe es laut Innenminister Karl Nehammer keinen Hinweis auf weitere Täter, die Ermittlungen seien allerdings noch nicht abgeschlossen, daher werde die höchste Sicherheitsstufe in der Bundeshauptstadt weiter aufrecht erhalten.

03.11. 14:39: Laut Innenminister Karl Nehammer gab es mittlerweile 14 vorläufige Festnahmen im Zusammenhang mit dem Anschlag in Wien.

03.11. 14:35: Innenminister Karl Nehammer hat die Zahl der Verletzten durch den Anschlag in Wien auf 22 korrigiert. Der bei dem Einsatz verletzte Polizist wurde laut Nehammer erfolgreich operiert und befindet sich aktuell in stabilem Zustand.

03.11. 14:17: Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) bestätigte in einer Pressekonferenz am Dienstag eine Hausdurchsuchung und eine Festnahme in Linz. Die Festnahme sei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien durch ein Cobra-Kommando in Linz "ohne großes Aufsehen" vollzogen worden, berichtete Landespolizeidirektor Andreas Pilsl. Die Einvernahmen seien am Laufen.

03.11. 13:48: In Linz ist am Dienstag offenbar ein Mann festgenommen worden, der mit dem Terroranschlag in Wien in Zusammenhang stehen soll. Das berichteten mehrere Medien. Die Polizei bestätigte das vorerst nicht, indirekt aber der Linzer Vizebürgermeister Markus Hein (FPÖ).

"Diese Festnahme zeigt, dass auch Linz nicht vor der Gefahr des islamistischen Terrorismus geschützt ist", so Hein in einer Aussendung. Er forderte die Aushebung der Unterstützer dieser Tat und aller potenziellen Terrorzellen. 

03.11. 13:37: "Er stammte aus einer vollkommen normalen Familie. Für mich war das ein Jugendlicher, der das Pech gehabt hat, an die falschen Freunde zu geraten. Wäre er nicht in eine Moschee, sondern zum Boxen gegangen, wäre er Boxer geworden" - mit diesen Worten charakterisierte der Wiener Strafverteidiger Nikolaus Rast Kujtim Fejzulai, der am Montagabend in Wien mindestens vier Menschen erschossen hat. "Ich hätte das nie für möglich gehalten, dass er zum Attentäter wird", sagte Rast.

03.11. 12:51: 90 Prozent der Händler in der Wiener Innenstadt haben am Dienstag geschlossen. Nach dem Anschlag in Wien steht die Stadt heute still. "Die Empfehlung des Innenministers heute in der Früh war, die Innenstadt zu meiden und das gilt natürlich auch für uns und unsere Beschäftigten", sagt WKÖ-Handelsobmann Rainer Trefelik zur APA. Der Handel werde die Geschäfte so lange zu lassen, wie es die Lage erfordere, sagte Trefelik. Auch mehrere Einkaufszentren in der Stadt haben ihre Pforten geschlossen. Der Handelsverband bittet die Konsumenten um Verständnis, die Sicherheit der Bevölkerung stehe an oberster Stelle.

03.11. 12:27: Nach dem Anschlag in Wien ist am Dienstag auch St. Pölten in den Fokus der Ermittlungen gerückt. An zwei Adressen in der niederösterreichischen Landeshauptstadt sind Hausdurchsuchungen im Gang gewesen.

03.11. 12:02: Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hat am Dienstag den Terrorakt in Wien verurteilt und angekündigt, dass Österreich jetzt gemeinsam die Grund- und Freiheitsrechte verteidigen werde. Der menschenverachtende Terror wolle die Gesellschaft schädigen und spalten: "Das werden wir nicht zulassen, ganz im Gegenteil."

In dieser Situation werde man mehr denn je auf den gemeinsamen Grundkonsens einer liberalen Demokratie bauen: "Mit mehr Zusammenhalt, mehr Respekt, mehr Achtung unserer demokratischen Grundwerte." Das sei die stärkste Absage an jede extremistische und totalitäre Gesinnung."

03.11. 11:45: Nach dem Terroranschlag in Wien hat auch die Tiroler Polizei die Überwachung von potenziell gefährdeten Objekten und des öffentlichen Raums ausgeweitet. Trotzdem beruhigte Landespolizeidirektor Edelbert Kohler. Es gebe keine akute Gefährdung in Tirol und es gebe keinen Anlass für die Tiroler Bevölkerung sich Sorgen zu machen, erklärte er am Dienstag.

03.11. 11:39: Im Burgenland hat die Polizei auf den Terroranschlag in Wien in mehrfacher Hinsicht reagiert: "Als sich die Terrorlage entwickelt hat, haben wir die Grenzkontrollen verstärkt und haben die Streifenpräsenz im Burgenland erhöht, um Präsenz zu zeigen und Sicherheitsgefühl zu vermitteln", sagte Polizeisprecher Helmut Marban am Dienstag auf APA-Anfrage. Außerdem wurden gleichzeitig 45 Spezialkräfte der Einsatzeinheit Burgenland nach Wien entsandt.

03.11. 11:34: "Im Zentrum Wiens inmitten unsere Republik hat ein feiges terroristisches Attentat auf das Herz unsere Gesellschaft stattgefunden", sagte Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Der Hass könne aber niemals so stark sein "wie unsere Gemeinschaft". Das offenbar islamistische Attentat sei das "schlimmste unsere jüngeren Geschichte".

"Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Verletzten, die in diesen Stunden um ihr Leben ringen. Unsere Tränen fließen für alle aus unserer Mitte, die ihr Leben verloren haben", sagte Van der Bellen. Das Staatsoberhaupt bedankte sich auch bei allen Einsatzkräften und bei der internationalen Gemeinschaft, die geschlossen "in diesen schweren Stunden" hinter Österreich stehe.

03.11. 11:18: Bundeskanzler Sebastian Kurz hat am Dienstag angekündigt, dem Terrorismus nach dem Anschlag in Wien mit allen Mitteln entgegenzutreten. "Wir werden uns von Terroristen nicht einschüchtern lassen", sagte er in einer kurzen Ansprache. Gleichzeitig appellierte er, die von den Islamisten angestrebte Spaltung der Gesellschaft nicht zuzulassen: "Wir werden diesem Hass keinen Raum geben." Der Feind sei der islamische Extremismus, nicht alle Angehörigen einer ganzen Religion.

"Wir werden die Opfer des gestrigen Abends nie vergessen und wir werden gemeinsam, entschlossen unsere Grundwerte verteidigen", sagte Kurz und erinnerte an die bisher vier Todesopfer, die 14 Verletzten und den verwundeten Polizisten.

03.11. 10:58: Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bestätigte der APA, dass Kujtim Fejzulai vor dem Anschlag auf seinem Instagram-Account ein Foto gepostet hatte, das ihn mit zwei Waffen zeigte, die er später bei dem Anschlag verwendet haben dürfte. Unklar war vorerst, ob der 20-Jährige auch einen Treueeid auf den "Islamischen Staat" (IS) veröffentlicht und nur Stunden vor der Tat Bekannten Videos von dem Attentat auf die französische Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo" weitergeleitet hatte. Letzteres hatte zunächst die "Bild Zeitung" berichtet.

03.11. 10:50: Im Zusammenhang mit dem Anschlag in Wien sind am Dienstag in St. Pölten zwei Festnahmen erfolgt. Ein Polizeisprecher bestätigte zudem, dass in der niederösterreichischen Landeshauptstadt zwei Hausdurchsuchungen durchgeführt worden seien.

03.11. 10:24: Wie Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) gegenüber der APA betonte, hat es sich beim erschossenen Attentäter mit dem Namen Kujtim Fejzulai zweifelsfrei um einen Anhänger der radikalislamistischen Terror-Miliz "Islamischer Staat" (IS) gehandelt. Er wurde am 25. April 2019 zu 22 Monaten Haft verurteilt, weil er versucht hatte, nach Syrien auszureisen, um sich dort dem IS anzuschließen.

Am 5. Dezember wurde er vorzeitig bedingt entlassen - er galt als junger Erwachsener und fiel damit unter die Privilegien des Jugendgerichtsgesetzes (JGG). Von Polizeikräften erschossen wurde der 20-Jährige in der Nähe der Ruprechtskirche, teilte der Innenminister mit.

03.11. 10:21: Der Attentäter, der nach dem Anschlag in der Wiener Innenstadt von der Polizei erschossen worden ist, war 20 Jahre alt, hatte nordmazedonische Wurzeln und war einschlägig wegen terroristischer Vereinigung (§ 278b StGB) vorbestraft. Das gab Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) der APA bekannt.

Wie Nehammer im Gespräch mit der APA darlegte, haben bereits umfangreiche Großrazzien im Umfeld des Täters stattgefunden. Konkret wurden 15 Hausdurchsuchungen vorgenommen und mehrere Personen festgenommen. Der Attentäter besaß neben der österreichischen auch die nordmazedonische Staatsbürgerschaft.

03.11. 09:49: Die Regierung hat in ihrer Sondersitzung nach dem Terroranschlag in Wien eine dreitägige "Staatstrauer" beschlossen. Bis inklusive Donnerstag werden die öffentlichen Gebäude mit Trauerbeflaggung versehen. Außerdem soll es am Dienstag um 12 Uhr eine Schweigeminute geben. Auch die Schulen sollen zu Unterrichtsbeginn am Mittwoch der Todesopfer gedenken, geht aus dem Ministerratsvortrag hervor.

03.11. 09:36: Nach dem blutigen Anschlag in der Wiener Innenstadt hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) für Dienstagfrüh einen Sonderministerrat per Videokonferenz einberufen. Im Anschluss wird er sich mit einer Rede an die Bevölkerung wenden - LIVE bei ServusTV. Zu Mittag lädt Kurz gemeinsam mit Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) den Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) und die Klubobleute der Parlamentsparteien ins Bundeskanzleramt ein.

03.11. 09:22: Der Anschlag in Wien hat auch die niederösterreichische Polizei gefordert. Viele Kräfte seien in die Bundeshauptstadt entsandt worden, sagte Chefinspektor Johann Baumschlager am Dienstag in der Früh auf APA-Anfrage. Im Bundesland selbst seien zudem Objekte geschützt worden.

03.11. 08:56: Insgesamt sieben Personen befinden sich nach dem Anschlag in Wien in kritischem, lebensbedrohlichem Zustand. Das hat eine Sprecherin des Gesundheitsverbunds der APA am Dienstag mitgeteilt. Über die Identität der Betroffenen wurden keine Angaben gemacht. Insgesamt werden 17 Opfer des Angriffs in mehreren Spitälern behandelt - vorwiegend mit Schuss-, aber auch mit Schnittverletzungen, sagte die Sprecherin.

03.11. 08:37: Das Bundesheer stellt neben Soldaten für den Objektschutz und Teilen des Jagdkommandos zur Terrorismusbekämpfung auch gepanzerte Fahrzeuge zur Verfügung. Das Militär hat noch in der Nacht vollständig den Objektschutz in Wien übernommen und unterstützt und entlastet damit die Polizei. "Wir sind im ständigen Austausch mit dem Innenministerium und werden keinen Millimeter weichen", hieß es in einem Beitrag in den Sozialen Medien.

03.11. 07:48: Nach dem Anschlag in Wien ist ein weiteres Todesopfer zu beklagen. Wie Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) der APA bestätigte, ist eine Frau im Alter zwischen 40 und 50 Jahren in der Klinik Ottakring - dem ehemaligen Wilhelminenspital - gestorben. Damit hat der Anschlag am Montagabend vorerst vier Menschen - zwei Frauen und zwei Männer - das Leben gekostet.

Ob der identifizierte IS-Sympathisant Komplizen hatte, ist weiter unklar. Wie der Sprecher des Innenministeriums, Harald Sörös, auf APA-Anfrage mitteilte, gehen die Behörden von maximal vier Tätern aus. Die Ermittlungen laufen "auf Hochtouren", hieß es.

03.11. 07:46: Nach dem Anschlag in der Wiener Innenstadt befinden sich die Schulen in ganz Wien am Dienstag im "Notbetrieb", hieß es aus der Bildungsdirektion gegenüber der APA. Die Schulpflicht wurde in Absprache mit dem Innenministerium für den heutigen Tag aufgehoben, Kinder sollen wenn möglich daheim gelassen werden. Ist dies nicht möglich, werden sie an den Schulen betreut.

Lehrer sollen dagegen grundsätzlich an die Schulen kommen. Ist Ihnen dies nicht möglich - etwa wegen eigener Betreuungspflichten - sollen sie Kontakt mit ihren Direktionen aufnehmen. Für Schulen in der Innenstadt gelte die Aufforderung zum Daheimbleiben noch stärker, betonte man in der Wiener Schulbehörde.

03.11. 07:28: Das Innenministerium hat nach dem Anschlag in der Wiener Innenstadt am Dienstagmorgen mehrere Hausdurchsuchungen "im Umfeld des Täters" bestätigt. Es seien mehrere Personen festgenommen worden, hieß es aus dem Innenministerium gegenüber der APA.

03.11. 07:23: Mittlerweile wurden 17 Verletzte nach dem Anschlag in Wien bestätigt, sechs davon schwer - darunter auch ein 28-jähriger Polizist.

03.11. 07:03: Fragen zur Person des erschossenen Angreifers wurden bei der Pressekonferenz Dienstagfrüh aus ermittlungstaktischen Gründen nicht beantwortet. Sein Umfeld werde überprüft, hieß es auf entsprechende Fragen der APA. Ebenso wenig gab es Informationen dazu, ob bei der Hausdurchsuchung an seiner Wohnadresse weitere Menschen angetroffen wurden oder andere Personen dort gemeldet waren.

Es gab Augenzeugenberichte zu einer Explosion in Simmering in der Nacht. Ob diese mit der Wohnungsöffnung mit Sprengstoff zusammenhing, blieb ebenfalls unbeantwortet.

03.11. 06:55: Laut dem Wiener Landespolizeipräsidenten Gerhard Pürstl wurde der Angreifer um 20.09 Uhr von Beamten der Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA) "neutralisiert". Sieben Polizisten machten demnach am Montagabend im Zuge der Terrorattacke von ihren Dienstwaffen Gebrauch.

03.11. 06:42: Die Behörden gehen nach wie vor davon aus, dass mehrere Attentäter an dem Angriff beteiligt waren und hielten ihre Warnungen, zuhause zu bleiben und insbesondere die Innenstadt zu meiden, aufrecht. Der getötete Angreifer trug dem Innenminister zufolge eine Attrappe eines Sprengstoffgürtels.

03.11. 06:33: In der Wohnung des Täters wurde bereits in der Nacht eine Hausdurchsuchung durchgeführt, die Tür der Wohnung wurde von Spezialkräften aufgesprengt. Das teilte Franz Ruf, Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, am Dienstag mit.

03.11. 06:29: Der Terroranschlag in Wien hat mindestens drei Todesopfer gefordert. Wie Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) auf einer Pressekonferenz bekannt gab, ist ein weiterer Mann seinen Verletzungen erlegen.

03.11. 06:22: Der getötete Täter war laut Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) ein Sympathisant des Islamischen Staat (IS), das gab der Minister auf einer Pressekonferenz bekannt. Der Täter sei mittlerweile namentlich identifiziert.

03.11. 06:00: Der Terroranschlag in der Wiener Innenstadt hat mindestens zwei Todesopfer gefordert: Eine von den Terroristen verletzte Frau ist im Spital gestorben, gab Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) bekannt.

03.11. 01:18: Nach den Entwicklungen in den nächsten Stunden, werden wir die Liveberichterstattung morgen früh mit den neuesten Informationen wieder aufnehmen.

03.11. 01:17: Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hat in einer Pressekonferenz in der Nacht auf Dienstag bekanntgegeben, dass zumindest ein Täter des Anschlags in der Wiener Innenstadt noch auf der Flucht ist. An die Wiener appellierte er, zu Hause zu bleiben und die Innenstadt zu meiden.

Kinder sind am Dienstag für die Schule entschuldigt. Wenn Eltern die Kinder nicht betreuen können, können sie sie in die Bildungseinrichtung bringen.

03.11. 00:16: Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat in einem TV-Interview bestätigt, dass es sich bei der Attacke in der Wiener Innenstadt "definitiv um einen Terroranschlag" gehandelt habe. Dieser sei "sehr professionell" vorbereitet worden. Die Täter seien auch sehr gut mit Waffen ausgerüstet gewesen.

Es herrsche insbesondere in Wien eine "sehr angespannte Sicherheitslage", betonte der Kanzler. Mehrere Täter seien nach wie vor unterwegs, der Polizeieinsatz laufe auf Hochtouren. Ob die Menschen morgen wieder normal auf die Straße gehen könnten, hänge von der kommenden Nacht ab. Die Gefahr sei noch nicht vollständig gebannt.

Zum Hintergrund der Bluttat könne man laut Kurz noch nicht wirklich etwas sagen. Angesichts der Nähe des Tatorts zur Hauptsynagoge in Wien sei ein antisemitischer Hintergrund nicht auszuschließen.

02.11. 23:59: Die Polizei ruft weiter dazu auf, keine Videos und Fotos in Sozialen Netzwerken zu veröffentlichen, da es sich um einen laufenden Einsatz handelt. Allerdings bittet man um einen Upload von Material an die Polizei zu übermitteln: https://upload.bmi.gv.at

02.11. 23:52: Laut Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sind nach dem Anschlag in Wien "nach wie vor mehrere Täter auf der Flucht".

02.11. 23:49: Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat sich "tief betroffen" über den mutmaßlichen Terroranschlag in der Wiener Innenstadt gezeigt. "Unsere Gedanken und unser Mitgefühl ist bei den Opfern, Verletzten und deren Angehörigen", schrieb Van der Bellen auf Twitter. "Wir werden unsere Freiheit und Demokratie gemeinsam und entschlossen mit allen gebotenen Mitteln verteidigen", betonte der Bundespräsident.

02.11. 23:25: Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) spricht in einem TV-Interview weiterhin von einem "laufenden Terroranschlag" und appelliert an die Wiener Bevölkerung, öffentliche Plätze weiterhin zu meiden. Die Suche nach den "schwer bewaffneten und gefährlichen Tätern" laufe auf Hochtouren, so Nehammer.

02.11. 23:18: Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat die Vorkommnisse Montagabend in der Wiener Innenstadt als "widerwärtigen Terroranschlag" verurteilt. "Unsere Polizei wird entschlossen gegen die Täter dieses widerwärtigen Terroranschlags vorgehen. Ich bin froh, dass unsere Polizisten bereits einen Täter ausschalten konnten. Wir werden uns durch Terrorismus niemals einschüchtern lassen und diese Angriffe mit allen Mitteln entschieden bekämpfen", sagte Kurz in einer Stellungnahme zur APA.

"Wir erleben gerade schwere Stunden in unserer Republik. Ich möchte allen Einsatzkräften danken, die insbesondere heute für unsere Sicherheit ihr Leben riskieren. Das ganze Land ist in Gedanken bei den Opfern, Verletzten und ihren Angehörigen, denen ich mein tiefes Mitgefühl ausdrücke", so Kurz.

02.11. 23:01: Nach dem Anschlag Wien wurden Teile des Bundesheeres aktiviert. Das Militär übernimmt sämtlichen Objektschutz in der Bundeshauptstadt und Teile des Jagdkommandos stehen zur Unterstützung der Terrorismusbekämpfung zur Verfügung, hieß es aus dem Bundeskanzleramt Montagabend.

02.11. 22:43: Ein Passant und ein Täter wurden bei dem Anschlag in der Wiener Innenstadt getötet, das bestätigte der Sprecher des Innenministeriums, Harald Sörös, gegenüber der APA. 15 Opfer der Attacke wurden in Wiener Spitäler eingeliefert, sagte Christoph Mierau, Sprecher des Wiener Gesundheitsverbundes, auf APA-Anfrage. Mindestens sieben dieser Personen seien schwer verletzt.

02.11. 22:36: 15 Verletzte in Spitälern, zudem wurden 6 Tatorte bisher identifiziert.

02.11. 22:15: Bei der Terrorattacke in der Wiener Innenstadt hat es mehrere Tote und Verletzte gegeben. Das bestätigte der Sprecher der Wiener Berufsrettung, Daniel Melcher, der APA. "Zahlenmäßig eingrenzen können wir das noch nicht, wir sind noch dabei, uns einen Überblick zu verschaffen." In der Innenstadt wurde ein zentraler Platz zur Einordnung der Verletzungen eingerichtet.

02.11. 22:11: Der aktuelle Wissensstand

  • Bei einer Schießerei in der Wiener Innenstadt in der Nähe des Schwedenplatzes ist Montagabend zumindest ein Polizeibeamter getötet worden. Die Tat ereignete sich in der Nähe der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) und deren Synagoge. Ein Täter wurde nach einem Schusswechsel festgenommen, nach möglichen weiteren wird gefahndet.
  • In der Wiener Innenstadt ist ein großes Polizeiaufgebot unterwegs. Die Lage ist weiterhin unübersichtlich. Auch was die genaue Zahl Tote und Verletzte betrifft.
  • Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) sagte, es habe mehrere Verletzte, möglicherweise auch Tote gegeben. Es handle sich um einen Terrorattacke, die noch in Gang sei.
  • Drei Verletzte sind nach der Attacke in der Wiener Innenstadt in Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes aufgenommen worden. Das sagte Christoph Mierau, Sprecher des Gesundheitsverbundes, auf APA-Anfrage. Die Personen dürften schwerere Verletzungen erlitten haben. Ob es sich um Schusswunden oder Verletzungen von einer Explosion handelt, konnte Mierau nicht sagen.

02.11. 22:08: Bei der Attacke in der Wiener Innenstadt sind auch Helfer aus Niederösterreich im Einsatz. Das Rote Kreuz habe zehn Rettungswagen und fünf Notarzteinsatzfahrzeuge entsandt.

02.11. 22:02: Die Informationslage ist äußerst unübersichtlich. Eine mögliche Geiselnahme im 6. oder 7. Wiener Gemeindebezirk wurde bislang nicht bestätigt.

02.11. 21:56: Drei Verletzte sind nach der Attacke in der Wiener Innenstadt in Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes aufgenommen worden. Das sagte Christoph Mierau, Sprecher des Gesundheitsverbundes, auf APA-Anfrage. Die Personen sollen schwer verletzt sein.

02.11. 21:45: Die Wiener Linien halten nicht mehr im 1. Bezirk.

02.11. 21:30: Die Polizei ruft dazu auf, keine Videos und Fotos in Sozial Netzwerken zu veröffentlichen, da es sich um einen laufenden Einsatz handelt. Allerdings bittet man um einen Upload von Material an die Polizei zu übermitteln: https://upload.bmi.gv.at

02.11. 21:26: Wie eine Sprecherin des Innenministeriums gegenüber der APA Montagabend bestätigte, ist bei einer Schießerei in der Wiener Innenstadt in der Nähe des Schwedenplatzes ein Polizeibeamter schwer verletzt worden. Er sei mit einer Langwaffe angeschossen worden, hieß es. Ein Täter wurde festgenommen. Ob die nahe gelegene Synagoge Ziel des Angriffs war, lasse sich noch nicht bestätigen, so die Sprecherin.

02.11. 21:22: Zum Zeitpunkt des Anschlages dürften sich keine Menschen im Stadttempel in der Seitenstettengasse und in den Räumlichkeiten der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) befunden haben.

02.11. 21:17: Die Landespolizeidirektion Wien forderte die Bevölkerung via Twitter auf, sich von allen öffentlichen Plätzen fernzuhalten. Die öffentlichen Verkehrsmittel sollten ebenfalls gemieden werden, appellierte die Polizei in einem auf Englisch verfassten Tweet. Es seien Schüsse in der Innenstadt gefallen, es gebe Verletzte, hieß es.

02.11. 20:59: Mehrere Schüsse sind am Montagabend in der Wiener Innenstadt gefallen. Nach Berichten von mehreren Seiten soll es sich um einen Anschlag auf die Synagoge in der Seitenstettengasse handeln. Dies konnte bislang nicht bestätigt werden. Das Innenministerium sprach jedenfalls gegenüber der APA - unabhängig davon gegen wen sich der Anschlag gerichtet hat - entweder von einem Terroranschlag oder einem Amoklauf. Ein Täter soll tot sein, ein weiterer befand sich möglicherweise auf der Flucht, so die APA in einer ersten Nachricht. Auch die Polizei Wien bestätigte den Einsatz und rief dazu auf, die Gegend zu meiden. "Im Bereich der #InnnerenStadt kam es zu mehreren Schusswechseln. Es gibt mehrere verletzten Personen. Wir sind mit allen möglichen Kräften im Einsatz. Bitte meiden Sie alle öffentlichen Plätze im Stadtgebiet."

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