Tiroler Bezirk Schwaz soll durchgeimpft werden

3. März

Petra Glanz / Pixabay

Schwaz wird im Rahmen einer internationalen Studie zur Forschungsregion. Zudem wurde für den Bezirk eine Ausreisetestpflicht angekündigt.

Der besonders stark von der südafrikanischen Corona-Variante betroffene Bezirk soll komplett mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer durchgeimpft werden. In Zusammenarbeit mit der EU, dem Impfstoffhersteller, Bund und Land sei es gelungen, 100.000 zusätzliche Impfdosen von Biontech/Pifzer zur Verfügung zu stellen, verkünden die Bundesregierung und die Tiroler Landesregierung.

Internationale Studie zur Impfung bei der Südafrika-Mutation

Der Bezirk Schwaz wird somit zur Forschungsregion. Das sei eine Chance, "die Variante im Bezirk Schwaz auszulöschen" bzw. "gegen Null zu bringen", sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Das Projekt soll national und international von Wissenschaftern begleitet werden, in einer Studie sollen Erkenntnisse zur Impfung bei der Südafrika-Mutation gewonnen werden. Als Startzeitpunkt für die Impfaktion ist die zweite März-Woche anvisiert. Der Plan sieht vor, dass allen ab dem 18. Lebensjahr im Bezirk Schwaz der Impfstoff angeboten wird, erklärt Tirols Landeshauptmann Günther Platter.

Neue Ausreisetestpflicht für Schwaz und Verlängerung für Tirol

Für die Ausreise aus dem Bezirk Schwaz wird es zu einer Testverpflichtung kommen, kündigt Platter an. Diese soll rund um den 10. März parallel zum Impf-Start beginnen. Den Bezirk Schwaz wird man für die Dauer der Impf-Aktion dann nur mit negativem Test verlassen können.

Bis dahin wird die derzeit aufrechte Ausreisetestpflicht für Tirol verlängert. Damit dürfen Personen, die sich in Nordtirol aufhalten, auch weiterhin die Tiroler Grenzen nur überschreiten, wenn sie einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorweisen können. (APA/Red.)

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