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Ehemalige DAÖ mit Strache hat neuen Namen und neuen Obmann

15. Mai
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Download von www.picturedesk.com am 15.05.2020 (10:50).
ABD0035_20200515 – WIEN – ÖSTERREICH: Der frühere FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache am Freitag, 15. Mai 2020, anlässlich einer Pressekonferenz der Allianz für Österreich (DAÖ) zum Thema “Präsentation der Details zur neuen Bürgerbewegung unter HC Strache sowie Bekanntgabe der nächsten Schritte” in den Sofiensälen in Wien. – FOTO: APA/HARALD SCHNEIDER – 20200515_PD1161

Neuer Name für die ehemalige Allianz für Österreich (DAÖ) mit Spitzenkandidat Heinz-Christian Strache, der neuer Obmann wird.

Fast genau ein Jahr nach der Ibiza-Affäre ist der ehemalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache offiziell zurück auf der politischen Bühne. Er übernimmt von DAÖ-Obmann Karl Baron die aus der FPÖ entstandene Bewegung, die sich nun in "Team HC Strache, Allianz für Österreich" umbenennt.

Strache: "Neue, moderne Bewegung"

"Konkurrenz belebt immer", so Strache, der das Team als "neue, moderne Bewegung" bezeichnet. "Freiheitliche Werte" sollen gelebt werden. Baron spricht von einem "historischen Tag", freilich nicht wegen Ibiza, sondern wegen des 65-jährigen Jubiläums der Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrags. Er nimmt auch Bezug auf Kunst- und Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne), die heute ihren Rücktritt bekannt gab. "Ulrike Lunacek geht, HC Strache kommt."

Ähnlichkeit mit Stronach-Logo: Laut Anwalt keine Kooperation

Nicht nur der Name, auch das Logo des "Team HC Strache" weist eine große Ähnlichkeit mit jenem des Team Stronach auf. Dessen Anwalt , Michael Krüger, schloss auf APA-Anfrage eine Absprache oder Kooperation "zu hundert Prozent" aus. Ob aufgrund des Namens oder des Logos eine Verwechslungsgefahr besteht, werde man sich aber anschauen. Auch laut Heinz-Christian Strache sind die Ähnlichkeiten Zufall.

Höbart wechselt von FPÖ zu Team HC Strache

Mit Christian Höbart hat Strache den bisher prominentesten Neuzugang aus dem freiheitlichen Lager geangelt. Immerhin saß der 44-Jährige für die FPÖ über ein Jahrzehnt im Nationalrat und war geschäftsführender Obmann der niederösterreichischen Blauen.

Bei der Nationalratswahl 2019, die der Ibiza-Affäre um Strache geschuldet war, verlor er sein Mandat im Hohen Haus, das er davor seit 2008 inne gehabt hatte. In dieser Zeit war er auch Spitzenfunktionär in Niederösterreich, darunter von 2013 bis 2018 geschäftsführender Chef der Landespartei. (APA/Red.)

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