Talk: Ende der Corona-Panik?

13. Okt.

Rolf Vennenbernd / dpa / picturedesk.com

Die Corona-Ampel zeigt wieder hohes Risiko für ganz Österreich an. Die täglichen Fallzahlen bewegen sich oberhalb der Zehntausend.

Talk im Hangar-7, zum Thema „Herbstwelle: Neue Runde im Corona-Karussell?“, am Donnerstag, 13. Oktober um 23:45 Uhr und am Freitag, 14. Oktober um 22:10 Uhr bei ServusTV Österreich. Bei ServusTV Deutschland am Freitag, 14. Oktober um 22:00 Uhr. Nach Ausstrahlung abrufbar in der Mediathek bei ServusTV On.

Und mit dem Anrollen der Herbstwelle werden die Stimmen, die eine Rückkehr harter Maßnahmen fordern, wieder lauter. Nicht nur die Gesamtstaatliche Covid-Krisenkoordination, kurz GECKO, sondern auch mehrere Virologen empfehlen Gesundheitsminister Johannes Rauch dringend die Wiedereinführung der Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Lebensmittelhandel.

Indes haben andere Länder die Pandemie längst für beendet erklärt, und auch viele heimische Experten raten dazu, endlich wieder Normalität einkehren zu lassen. Bringt der dritte Corona-Herbst nun doch eine Strategieänderung im Umgang mit Covid-19? Oder erwarten uns wieder Maßnahmen bis hin zu Zutrittstests und Lockdowns? Müssen wir die Notbremse ziehen, bevor es in den Spitälern wieder eng wird? Oder ist es an der Zeit, sich endgültig von Panikmodus und Testmanie zu verabschieden?

Die Gäste beim Talk im Hangar-7

Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit

  • dem Gesundheitswissenschafter Martin Sprenger, der das heimische Pandemiemanagement als „europäische Geisterfahrt“ kritisiert und den Nutzen einer erneuten Maskenpflicht hinterfragt;
  • dem Allgemeinmediziner und Sprecher der Münchner Hausärzte Oliver Abbushi, der im Zuge des Oktoberfests einen Ansturm von Patienten auf seine Praxis verzeichnet hat und eine Wiedereinführung der Maskenpflicht für sinnvoll hält;
  • der Wiener Internistin und Post-Covid-Spezialistin Lea Verner, die von den Leidensgeschichten ihrer Patienten, aber auch von Kapazitätsproblemen in den Krankenhäusern berichtet;
  • und dem Medizinstatistiker Gerd Antes, der nach wie vor schwerwiegende Datenmängel ortet und sagt: „Wir haben in den zweieinhalb Jahren der Pandemie nichts gelernt“.
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