Talk: Was haben wir aus zweieinhalb Jahren Corona gelernt?

7. Juli

Isabelle Ouvrard / SEPA.Media / picturedesk.com

Die Corona-Sommerwelle rollt kräftig an, die Fallzahlen erreichen wieder Höhen wie zuletzt Anfang April. Damit werden auch die Stimmen jener lauter, die sich eine Rückkehr harter Maßnahmen wünschen.

Talk im Hangar-7, zum Thema „Schlechtes Corona-Zeugnis: Folgen jetzt die Konsequenzen?“, am Donnerstag, 7. Juli um 22:10 Uhr bei ServusTV Österreich und am Freitag, 8. Juli um 22:00 Uhr bei ServusTV Deutschland. Nach Ausstrahlung abrufbar in der Mediathek bei ServusTV On.

Die Pandemie laufe wieder aus dem Ruder, jetzt brauche es die Wiedereinführung der Maskenpflicht und den vierten Stich für alle. Indes hat eine Expertenkommission in Deutschland die Corona-Maßnahmen bewertet und kommt zu dem Schluss, diese seien nur sehr eingeschränkt wirksam. Besonders hart geht der Bericht mit Lockdowns und Schulschließungen ins Gericht und rät dazu, die Kollateralschäden der Maßnahmen genau zu prüfen. Was haben wir aus zweieinhalb Jahren Corona gelernt? Welche Regelungen waren zielführend, welche wirkungslos oder sogar schädlich? Wie sinnvoll sind noch die bestehenden Quarantäne- und Absonderungsregeln? Und wiederholen wir alte Fehler, oder gehen wir mit einer neuen Strategie in den dritten Corona-Herbst?

Die Gäste beim Talk im Hangar-7

Zu Gast sind: Der Gesundheitswissenschaftler Martin Sprenger, der die Corona-Maßnahmen so zusammenfasst: „Datenlage: unzureichend. Beschlüsse: intransparent. Maßnahmen-Wirkung: kaum evident“; Mediziner und Autor Werner Bartens, der davor warnt, im Nachhinein alle Maßnahmen für unwirksam zu erklären, die Unfallchirurgin Sâra Aytaç, die für das komplett marode und ausgeblutete Gesundheitssystem keine Rettung mehr sieht; und der Journalist Tim Röhn, der von der Politik endlich eine faktenbasierte Strategie verlangt - spätestens jetzt müsse das Abkanzeln von Maßnahmenkritikern aufhören.

Moderation: Michael Fleischhacker

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