Freitagfrüh wurde der Leichnam eines Slowaken geborgen. Mitbewohner hatten ihn als vermisst gemeldet.

In der steirischen Bärenschützklamm wurde nach dem Felssturz am Mittwoch ein drittes Todesopfer entdeckt. Rettungskräfte bargen Freitagfrüh den Leichnam eines 30-jährigen Slowaken, der in Graz gewohnt hatte.

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Weitere Suchaktion

Seine Mitbewohner hatten die Polizei informiert, dass der Mann am Mittwoch eine Wanderung in der Klamm gemacht habe. Er war aber nicht zurückgekehrt und am Handy nicht erreichbar.

Nach der Vermisstenmeldung rückten Donnerstagabend gegen 20:30 Uhr noch einmal Kräfte der Polizeiinspektion Breitenau am Hochlantsch gemeinsam mit Alpinpolizei und Bergrettung aus. Sie begannen eine weitere Suchaktion.

Todesopfer in den Bach gestürzt

Eine halbe Stunde nach Mitternacht fand die Canyoning-Rettungsgruppe der obersteirischen Bergrettung den 30-Jährigen in der Bärenschützklamm. Er dürfte bei dem Felssturz ins Wasser des Mixnitzbaches gerissen worden sein. Sein Leichnam lag am Grund eines fünf Meter tiefes Beckens hinter einem der großen Wasserfälle. Die Bergung wurde noch in der Früh durchgeführt.

Damit ist die Opferbilanz nach dem Felssturz am Mittwoch zu Mittag auf drei Tote und neun Verletzte – davon ein Schwerletzter – gewachsen. Bei den Verletzten handelt es sich um sechs Männer, zwei Frauen und ein neunjähriges Kind. (APA/Red.)