Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vergleicht David Alaba aufgrund von dessen Spielweise mit Bayern-Ikone Franz Beckenbauer.

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hofft auf den Verbleib von David Alaba beim FC Bayern und überschüttet den ÖFB-Legionär mit Lob. „Wir hatten jetzt, muss man sagen, einige Zeit keinen Häuptling mehr in der Abwehr gehabt“, sagte Karl-Heinz Rummenigge. „Also einer, der dort wirklich das Zepter in die Hand nimmt und dort den Ton angibt. Und einfach dort auch als Chef der Defensive agiert.“

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Aufgrund von dessen Spielweise verglich Rummenigge den Österreicher mit Bayern-Ikone Franz Beckenbauer: „Er ist der erste Spieler, der wieder auf diesem Niveau wie der Franz damals gespielt hat.“

David Alaba war in der vergangenen Bundesliga-Saison aufgrund von Verletzungssorgen in der Bayern-Defensive in die Innenverteidigung gerückt. „Das hat er mit Bravour gemacht“, sagte Rummenigge. „Auch von der Persönlichkeit gibt es eine tolle Entwicklung, und auch die Chance gerade in Zeiten von ‚Black Lives Matter‘ dann auch durch seine Hautfarbe auch noch einmal eine besondere Rolle einzunehmen. Ich glaube, David weiß, was er am FC Bayern hat, und wir wissen, was wir an David haben.“

FC Bayern: Verhandlungen stocken

Der Vertrag läuft 2021 aus, die Verhandlungen über eine Verlängerung stockten zuletzt. „Ich bin trotzdem optimistisch, dass wir am Ende des Tages eine Lösung finden werden, dass David hier seine Karriere beendet“, erklärte Rummenigge.

Bayern-Vorstand Kahn zeigt Verständnis und lobt Alaba

Vorstand Oliver Kahn hat die Bedeutung von David Alaba beim FC Bayern München am Freitag erneut unterstrichen. „So einen Spieler braucht man auch als Leader in der Innenverteidigung“, sagte Kahn bei Magentasport. Er äußerte auch Verständnis, dass sich der Wiener „auch mal Gedanken macht, vielleicht zum letzten Mal in der Karriere einen großen Wechsel zu machen“.

Die Bayern wollen den im Sommer 2008 von den Austria Amateuren zur U19 nach München gekommenen Alaba jedenfalls über 2021 hinaus halten. Die Gespräche gestalten sich jedoch schwierig. „Jetzt müssen wir einfach schauen, ob wir da einen Weg finden, dass beide Parteien zufrieden sind“, erklärte Ex-Torhüter Kahn. (APA/red.)

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