Nicht nur an Wiener Schulen sinkt das Leistungsniveau, immer mehr Kinder sprechen nicht gut Deutsch. Verhindern Parteiideologien Problemlösungen?

Ein Buch führte zur Entlassung von Susanne Wiesinger durch das Bildungsministerium. Das Fazit der ehemaligen Ombudsfrau: Statt sich an den Bedürfnissen der Schüler zu orientieren, unterwerfen sich Politiker der jeweiligen Parteilogik. Die Verantwortlichen würden eine ganze Generation an Schülern der Ideologie opfern. Die echten Probleme in Brennpunktschulen würden sie aber nicht anzugehen.

Bericht: Große Probleme an vielen Brennpunktschulen

Das Ministerium dementiert – und hat Wiesinger prompt von ihrer Aufgabe als Ombudsfrau entbunden. Kurz darauf veröffentlichte das Ministerium den Tätigkeitsbericht von Susanne Wiesinger. Dieser zeigt, dass sich die Lage an vielen Brennpunktschulen in ganz Österreich weiter zuspitzt. Immer weniger Kinder sprechen immer schlechter Deutsch, das Leistungsniveau sinkt, die kulturellen und religiösen Konflikte nehmen zu.

Talk über Probleme im Bildungssystem

Wie kann es sein, dass unser im internationalen Vergleich sehr teures Bildungssystem immer mehr Probleme und Brennpunktschulen produziert? Zerstört Parteipolitik tatsächlich unsere Schulen? Wie lassen sich die ideologischen Blockaden in der Bildungspolitik auflösen? Und welche Veränderungen sind notwendig, damit alle Schüler die bestmögliche Bildung erhalten? Bei Michael Fleischhacker im Hangar-7 diskutieren:

  • Susanne Wiesinger, ehem. Ombudsfrau und Autorin
  • Martin Netzer, Generalsekretär im Bildungsministerium
  • Heinrich Himmer, Bildungsdirektor der Stadt Wien
  • Konrad Paul Liessmann, Philosoph

Talk im Hangar-7 zum Thema „Machtkampf im Bildungsministerium: Politik auf Kosten der Schüler?“ am Donnerstag, 23.01., um 22:15 Uhr bei ServusTV.

Talk im Hangar-7 – Machtkampf im Ministerium: Politik auf Kosten der Schüler?