Nach seinem Triumph bei den US Open will Dominic Thiem auch bei den French Open angreifen: In Paris gilt er als Mitfavorit – und wäre bei einem Turniersieg die Nummer zwei der Welt.

725 Punkte fehlen Dominic Thiem aktuell auf Rafael Nadal. Ein Major-Titel bringt 2.000 Punkte, bei den French Open könnte sich Thiem daher gegenüber dem Final-Einzug von 2019 um 800 Punkte verbessern. „In meinem Kopf sind die French Open im Vordergrund“, stellte Thiem bei einem Medien-Termin nach den US Open klar.

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Und weiter: „Natürlich ist das eine große Ziel jetzt abgehakt. Ich will den Rückenwind des US-Open-Titels gleich in Paris ausnutzen.“ Im „speziellen Jahr“ 2020 liegen die US Open und Roland Garros so eng beisammen wie noch nie. Zwei Wochen nach dem Finale von New York beginnt der Haupt-Wettbewerb in Paris.

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24. Sep

Thiem: Nummer eins „schwirrt im Kopf herum“

Zwar fehlen Thiem noch etwa 2.000 Punkte auf den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic. Doch der Serbe ist auch sechs Jahre älter als Thiem. Und Nadal ist nochmal ein Jahr älter, der Vierte Roger Federer mit 39 Jahren gar schon zwölf Jahre voraus. Auf den Fünften, den 24-jährigen Daniil Medvedev, hat Thiem ein Polster von über 3.000 Punkten.

„Die Nummer eins“, sagte Thiem, „schwirrt irgendwo im Kopf herum. Aber nicht jetzt.“ Auch wenn die Position an der Spitze „nicht schlecht“ wäre, hatte das Ranking „nie die oberste Priorität für mich“. „Auch jetzt ist das so. Das nächste Ziel sind die French Open. Ich schaue erst nach einem guten Abschneiden bei einem großen Turnier auf das Ranking, wie es vor und hinter mir ausschaut.“

2020 nur wenig Möglichkeit zur Verbesserung

Der Niederösterreicher werde auch in Zukunft Turniersiege bei prestigeträchtigen Events bevorzugen. „Wenn es irgendwann einmal noch weiter rauf gehen sollte“, sagte Thiem, „würde ich mich aber nicht beschweren.“

Viel Raum für Verbesserung bleibt Thiem in diesem Jahr nicht mehr. Der 17-fache ATP-Turniersieger muss bei den French Open gewinnen, um weitere Zähler auf seinem Konto zu verbuchen. Punkte aus dem Vorjahr fallen durch eine Sonderregelung der ATP nicht aus der Wertung. Die Erste Bank Open gewann er 2019, beim Paris Masters schied er im Achtelfinale aus. Und bei den ATP Finals wurde er erst im Finale von Stefanos Tsitsipas bezwungen.

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