Tennis-Star Dominic Thiem zieht nach seiner knappen Final-Niederlage bei den ATP Finals ein positives Fazit – und blickt nach seiner Mega-Saison zuversichtlich ins kommende Jahr.

Bei den ATP Finals in London bewies Dominic Thiem, dass er die Allzeit-Größen des Tennissports auch in der Halle knacken kann. Im aktuellen Sport und Talk aus dem Hangar-7 spricht der 26-Jährige über seine nächsten Pläne und Ziele, sein überraschendes Liebes-Aus, und auch Babsi Schett und Vater Wolfgang Thiem kommen zu Wort. Hier noch einmal die besten Aussagen aus der Sendung:

„So ein Finale ist immer etwas ganz Besonderes, auch nervlich. Man ist kurz vor einem riesen Triumph und weiß, dass man gut gespielt hat. Sonst wäre man nicht so weit gekommen.“
(Dominic Thiem über die Anspannung bei einem großen Endspiel)

„Ich kann und will auch nichts Genaues darüber sagen. Es ist alles noch ziemlich frisch. Aber es ist bei dem Job, den wir ausüben, sehr schwierig. Wir werden sehen, was passiert.“
(Dominic Thiem über das Ende seiner Beziehung zu Kiki Mladenovic)

„Ich würde mich gemeinsam mit Zverev, Tsitsipas und Medwedew als ersten Verfolger, Grand-Slam-Sieger oder mögliche Nummer eins sehen. Das Problem aber ist, dass jeder Einzelne der großen Drei noch immer gut genug ist, um jedes große Turnier zu gewinnen.“
(Dominic Thiem über das Nachrücken der der nächsten Generation)

„Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir nächstes Jahr einen neuen Grand-Slam-Sieger sehen werden. Und ich werde alles dafür geben, dass ich das sein werde.“
(Dominic Thiem hofft in der kommenden Saison auf einen Major-Titel)

Beste Aussagen von Dominic Thiem

„Ich habe noch nie jemanden gesehen, der so schnell spielen und in den Platz hineingehen kann. Aber trotzdem ist noch Luft da. Und zu wissen, dass man an gewissen Dingen noch arbeiten kann, ist eine tolle Geschichte.“
(Barbara Schett ist von Dominic Thiems Entwicklung beeindruckt)

„Natürlich hat er Günter Bresnik viel zu verdanken. Aber der Schritt war nötig, der Schritt war gut. Mit Nicolas Massu ist ein Mann gekommen, der durchwegs positiv ist. Dadurch konnte er sich frei entfalten. Und er zeigt die Kreativität aus seinen jungen Jahren wieder auf dem Platz.“
(Wolfgang Thiem über den Trainer-Wechsel zu Saisonbeginn)

„Es war eine unglaublich schwere Entscheidung. Ich habe davor sehr lange nachgedacht. Aber im Endeffekt war es der richtige Schritt für meine spielerische und persönliche Entwicklung. Und solche Dinge passieren tagtäglich im Sport.“
(Dominic Thiem über die Trennung von Günter Bresnik)

„In so einer Konstruktion muss einfach der Sportler im Mittelpunkt stehen. Und die anderen Leute im Team sollen darauf achten, das optimale Umfeld zu schaffen. Der Dominic ist 26 und weiß genau, was er will.“
Wolfgang Thiem über Dominics Chefrolle im „Team Thiem“.