In Zeiten von Corona setzen Profis und Verantwortliche des FC Bayern ein Zeichen der Solidarität – auch ÖFB-Star David Alaba gehört dem Mannschaftsrat an.

Die Stars des FC Bayern um ÖFB-Teamspieler David Alaba sowie die Verantwortlichen des deutschen Fußball-Rekordmeisters verzichten im Zuge der Corona-Krise auf 20 Prozent ihrer Gehälter. Nach dpa-Informationen ist das das Ergebnis nach Gesprächen zwischen der Clubführung und dem Mannschaftsrat. Damit soll in der schwierigen Zeit ein Zeichen der Solidarität gesetzt werden.

Zudem sollen so drohende Nachteile für die Mitarbeiter des Bundesliga-Tabellenführers vermieden werden. Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandskollege Oliver Kahn und Sportdirektor Hasan Salihamidzic hatten mit dem Mannschaftsrat über verschiedene Szenarien gesprochen. Diesem Spieler-Gremium gehören Kapitän Manuel Neuer, seine Vertreter Thomas Müller und Robert Lewandowski sowie ÖFB-Star Alaba, Joshua Kimmich und Thiago an. Alle Spieler, der gesamte Vorstand und der komplette Aufsichtsrat verzichten auf ein Fünftel der Bezüge.

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Gespräche über Gehalts-Verzicht auch in Leverkusen

Unterdessen sind auch Führung und Spieler von Bayer Leverkusen laut Sport-Geschäftsführer Rudi Völler zu einem Gehaltsverzicht bereit. Angesichts der Corona-Krise hat Völler darüber am Montag mit Kapitän Lars Bender gesprochen. Bei Leverkusen spielen mit Österreichs Teamkapitän Julian Baumgartlinger, Aleksandar Dragovic und Ersatztormann Ramazan Özcan drei ÖFB-Legionäre.

„Wir machen uns Gedanken – und die Spieler auch. Das Signal hat Lars mir gegeben. Alle sind gefordert, um dem eigenen Verein zu helfen“, sagte Völler in einem Interview der „Bild“-Zeitung. „Jeder muss seinen Beitrag leisten, und das gilt natürlich auch für die Verantwortlichen“, betonte Völler. Und nannte außer sich selbst auch Clubchef Fernando Carro und Sportdirektor Simon Rolfes. (APA/red.)