Japan bat IOC um Verschiebung der Olympischen Sommerspiele. IOC-Präsident kommt der Bitte nach.

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe hat Thomas Bach, den Präsidenten des Internationale Olympischen Komitees (IOC), aufgrund der Corona-Pandemie um eine Verschiebung der Sommerspiele in Tokio um ein Jahr auf 2021 gebeten.

Bach habe dem bereits zu hundert Prozent zugestimmt, erklärte Abe. Allerdings muss dies formal noch von der IOC-Exekutive abgesegnet werden, diese will demnächst konferieren.

Eine historische Entscheidung

Diese Verschiebung ist eine historische Entscheidung. Eine Absage gab es in der Vergangenheit dagegen schon einige Male. Im Ersten Weltkrieg wurden die Sommerspiele 1916 (Berlin), im Zweiten Weltkrieg die Sommerspiele 1940 (Tokio) und 1944 (London) sowie die Winterspiele 1940 (Cortina d’Ampezzo) und 1944 (Sapporo) gestrichen.

2021 wird Mega-Sportjahr

2021 wird damit ein Mega-Sportjahr, wurde doch auch bereits die Fußball-EM um ein Jahr auf 11. Juni bis 11. Juli 2021 verschoben.

Für Österreich sehr relevant sind zudem die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften von 7. bis 21. Februar in Cortina d’Ampezzo und die Nordische WM von 23. Februar bis 7. März in Oberstdorf.

(APA/Red)

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