Die reisende Küche ist zu Gast im Thermen und Vulkanland Steiermark.
Das Highlightrezept dieser Woche: Kürbisrisotto

Kürbisrisotto: Zutaten für 4 Personen

  • Ca. 300g Rundkornreis bzw. Risottoreis
  • 1 Stk. Hokkaido kürbis
  • 1 Stk. Zwiebel
  • 2 Stk. Knoblauchzehen
  • 100ml Weißwein oder Sekt
  • Butter nach Bedarf
  • Parmesan nach Bedarf
  • 1 Lorbeerblatt, Koriander ganz, Currypulver
  • Salz, Pfeffer, 1x Muskatnuss

Kürbisrisotto: Zubereitung

Für das Kürbisrisotto beginnen wir damit, unseren Kürbis zu putzen, damit wir einen passenden Fond als Aufgussmittel für unser Risotto zustellen können. Dazu halbieren wir den Kürbis und schaben mit einem Löffel das ganze Fruchtfleisch, welches zu weich ist um es würfelig zu schneiden, gemeinsam mit den Kernen aus und geben alles in einen Topf mit etwa einem Liter kalten Wasser. Jetzt kann man noch eine Prise Zucker und die Gewürze hinzugeben. Am besten nimmt man ein Teeei und hängt das Teeei mit Lorbeerblatt und den Korianderkörnern in den Fond – so kann man sie später leichter herausfischen.  Zusätzlich kann man noch andere Gemüseabfälle in den Fond geben, denn je kräftiger dieser schmeckt, desto besser ist es für das Gericht.

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Nun alles einmal aufkochen und dann bei kleiner Flamme langsam köcheln lassen. Während unser Fond köchelt, Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfelig schneiden und den Parmesan grob reiben.

Wenn das erledigt ist, nehmen wir den Hokkaido-Kürbis und schneiden ihn in ca. ½ cm große Würfel. Alles was beim Schneiden wegfällt, kann man in den Fond dazugeben.

Jetzt die Kürbiswürfel mit etwas Butter und etwas Curry in eine Pfanne geben und kurz anrösten. Im Anschluss mit einem Schuss Wasser aufgießen und mit einem Deckel zudecken, damit die Kürbiswürfel weich dünsten können. Vorsicht, die Kürbiswürfel sollen nicht hart aber auch nicht zerkocht sein.

Wenn unser Fond ausreichend gekocht hat, können wir das Teeei herausholen und mit einem Pürierstab einmal alles gut durchmixen. Dann durch ein Sieb passieren, damit wir nachher keine Kürbiskernsplitter in unserem Risotto finden. Anschließend unseren Kürbisfond wieder heiß zustellen, denn zum Risotto kochen ist es sehr wichtig, dass das Aufgussmittel heiß ist, um nicht bei jedem Mal aufgießen die Temperatur im Topf zu senken.

Jetzt nehmen wir einen zweiten Topf zur Hand, in dem wir unser Risotto kochen. Einen Esslöffel Butter in den Topf geben und schmelzen lassen. Nun den geschnittenen Zwiebel und Knoblauch dazugeben und bei niedriger Hitze langsam durchrösten. Wenn der Zwiebel glasig ist, kann man die Hitze ein wenig erhöhen und den Reis dazugeben. Dieser kann ein wenig mitgeröstet werden, Farbe sollte er jedoch keine bekommen.

Das Ganze mit dem Weißwein (oder Sekt) ablöschen. Wenn der Weißwein verkocht ist, Schöpfer für Schöpfer mit dem Kürbisfond aufgießen. Es ist nun wichtig, dass der Fond wirklich heiß ist. Nur so aufgießen, dass der Reis gerade so bedeckt ist. Die Temperatur im Topf sollte nicht so heiß sein, dass es kocht. Am besten ist es, wenn es langsam vor sich hin siedet.

Man sollte nicht wie wild im Topf herumrühren, aber das Risotto schon in Bewegung halten. Immer wieder Fond nachschöpfen, sodass unser Risotto permanent bedeckt ist – und zwar so lange, bis der Reis al dente ist. Das bedeutet er ist weich, aber im Kern noch leicht knackig oder bissig.

Jetzt können wir unsere Kürbiswürfel unterheben und eventuell noch etwas kalte Butter ins Risotto einrühren, das macht es besonders cremig. Dann nur noch den geriebenen Parmesan unterheben, bis das Risotto eine schöne Konsistenz bekommt.

Im Anschluss mit Salz und Pfeffer und etwas frisch geriebenem Muskat abschmecken. Wer möchte, kann sein Risotto so wie wir, noch mit etwas Rohschinken anrichten, um das Gericht abzurunden. Mahlzeit!

Hinweis: „Sämtliche Angaben für dieses Rezept erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung der Autoren bzw. Herausgeber und der Red Bull Media House GmbH ist ausgeschlossen.“