Jonathan Rea hat Carl Fogarty hinsichtlich Siegen längst überholt. Bei den Poles hinkt der Nordire aber hinterher.

In den vergangenen Jahren hat Jonathan Rea die Rekordbücher der Superbike-WM umgeschrieben. Mit fünf Weltmeistertiteln ist der Nordire der erfolgreichste Fahrer in dieser Serie, die es seit 1988 gibt. Carl Fogarty wurde in seiner Karriere viermal Weltmeister.

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Fogarty hielt auch einige Rekorde, bis die Erfolgsgeschichte von Rea und Kawasaki ihren Anfang nahm. Mit 59 Siegen war Fogarty lange Zeit unerreicht. Diese Marke hat Rea schon lange überboten. Derzeit hält er bei 95 Rennsiegen.

Im Vergleich dazu fällt seine Pole-Position-Statistik deutlich geringer aus. Am vergangenen Wochenende eroberte Rea in Aragon zum 25. Mal in seiner Karriere den besten Startplatz. Warum gibt es in der Statistik so eine große Diskrepanz zwischen Poles und Rennsiegen?

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„Es gibt dafür mehrere Gründe“, meint der 33-Jährige. „An einem Wochenende haben wir nur ein Qualifying, aber zwei beziehungsweise drei Rennen. Ich werde mit dem Alter besser, aber ich war nie der beste Qualifyer. Ich war aber gut und konstant.“

„Dazu bin ich in einer Ära mit Tom Sykes groß geworden“, verweist Rea auf seinen ehemaligen Teamkollegen. „Er ist unglaublich in der Superpole. Ich bevorzuge es ohnehin, mehr Rennsiege als Pole-Positions zu haben.“

Tom Sykes ist derzeit mit 50 Poles der Rekordhalter. Mit 34 Rennensiegen hat Sykes weniger als die Hälfte der Erfolge von Rea gefeiert. Sykes wurde zudem bisher nur einmal (mit Kawasaki) im Jahr 2013 Weltmeister.