Mit dem Wechsel ins Ducati-Werksteam geht für Francesco Bagnaia ein Traum in Erfüllung. Er spricht über seine gute Beziehung zur italienischen Mannschaft.

Francesco Bagnaia steht vor dem nächsten Schritt seiner Karriere. In den Jahren 2021 und 2022 wird der Italiener im Ducati-Werksteam in der MotoGP an den Start gehen. Nach einer schwierigen Rookie-Saison zeigte Bagnaia eine deutliche Leistungssteigerung. Dafür wurde er belohnt.

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Im vergangenen Jahr blieb der 23-Jährige hinter den Erwartungen. Lediglich auf Phillip Island gelang mit Platz vier ein Highlight. Ducati erhöhte den Druck. Francesco Bagnaia arbeitet an seinem Fahrstil und zeigte bereits in Jerez 2 auf.

Auf dem Weg zu Platz zwei wurde er von einem Motordefekt aus dem Rennen gerissen. Dann brach sich Francesco Bagnaia in Brünn das rechte Schienbein. Bei seinem Comeback in Misano war er auf Anhieb schnell. Nach Platz zwei im ersten Rennen führte er das zweite bis zu einem Sturz souverän an.

Francesco Bagnaia ist die Zukunft von Ducati

Spätestens mit dieser Performance war klar, dass Francesco Bagnaia die Zukunft von Ducati ist. „Noch bevor ich 2018 Moto2-Weltmeister wurde, habe ich mich für Ducati entschieden“, schreibt er bei Instagram.

„Sie haben sich auch für mich entschieden, ohne zu wissen, ob ich eines Tages Moto2-Weltmeister sein würde. Ich war immer ein schneller Fahrer, aber ich hatte noch nichts in der Tasche. Ducati hat an mich geglaubt, bevor es ein anderes Team getan hat.“

„Wir wussten nicht, wie sich alles entwickeln würde. Aber aus heutiger Sicht würde ich alles genauso machen. Mein MotoGP-Debüt war kompliziert, aber Ducati hat mich nie infrage gestellt. Sie haben mich unterstützt und mir alles gegeben, was ein Rookie braucht“, so Francesco Bagnaia weiter.

„Ein Traum wird wahr“

„Ich habe auf sie gehört und ich habe ihnen vertraut. Wir haben uns kennengelernt und verstehen uns. Jetzt bilden wir ein großartiges Team. Sie haben mir eine gute Arbeitsweise beigebracht, aber wir stehen noch am Beginn.“

„Heute bin ich der glücklichste Mensch der Welt. Für mich wird ein Traum wahr. Es war immer mein Ziel, ein Ducati-Werksfahrer zu werden. Ich habe es mit der Unterstützung aller Personen geschafft, die auch an mich geglaubt haben, als es nicht so gut lief.“

„Ein besonderer Dank an Claudio Domenicali, Gigi Dall’Igna, Paolo Ciabatti und Davide Tardozzi für ihr Vertrauen, an das Pramac-Team, das mich in ihre Familie aufgenommen hat, und an die VR46-Akademie, die mich seit Jahren unterstützt.“

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