Yamaha-Pilot Maverick Vinales gibt nach seinem Motocross-Unfall ein Update – und verrät, wie er sein Training jetzt trotz Sturz und Corona-Virus fortsetzen will.

Während die MotoGP-Piloten darauf warten zu erfahren, wann die Motorrad-WM für sie endlich beginnt, setzen sie ihr Training trotz der weltweit anhaltenden Corona-Krise so gut es geht fort. Bis zum voraussichtlichen Saisonstart beim Spanien-Grand-Prix in Jerez am 3. Mai liegen immerhin noch eineinhalb Monate vor ihnen.

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Für Maverick Vinales endete die Saison-Vorbereitung nach einem Sturz beim Motocross in der letzten Woche jedoch unfreiwillig im Krankenhaus. Der Yamaha-Pilot musste sich auf mögliche Frakturen untersuchen lassen. Die Ärzte gaben zwar Entwarnung, ganz ohne Blessuren kam er aber nicht davon.

„Es ist klar, dass ich ein paar Tage Ruhe brauchen werde“, räumt der Spanier nach seinem Unfall ein. „Aber wir haben eine gute Grundlage geschaffen. Ich werde voll vorbereitet zum ersten Rennen kommen. Wir wollen versuchen, die Intensität des Trainings aufrechtzuerhalten.“

Vinales traf Katar-Absage mit am härtesten

Trotz der Einschränkungen, die mit dem Sturz, aber vor allem mit dem Corona-Virus einhergehen, will er versuchen, seine Trainings-Routine fortzusetzen, sagt Vinales. „Aber wir müssen alle zusammenarbeiten. Denn die Gesundheit steht an erster Stelle. Wir werden mehr zu Hause bleiben müssen, als uns lieb ist.“

Ihn selbst traf die Absage des Katar-Grand-Prix für die Königsklasse vermutlich mit am härtesten unter den Stammfahrern. Schließlich zählte Vinales beim Vorsaison-Test auf dem Losail International Circuit zur Spitze. Und hatte den Winter über auch privat viel Zeit in Katar verbracht, um sich perfekt auf die MotoGP-Saison 2020 vorzubereiten.

Trotzdem glaubt der Spanier, dass die Dorna ihrer Verantwortung bewusst geworden ist, indem sie die ersten vier Termine im Kalender ausgesetzt oder verschoben hat: „Die ergriffenen Maßnahmen waren die richtigen. Und wenn der Kalender komprimiert werden muss, dann soll es so sein.“

„Es ist klar, dass Katar ein Rennen ist, das für mich sehr gut läuft und das wir gewissenhaft vorbereitet hatten. Aber wir müssen uns an das anpassen, was kommt“, übt sich Vinales in Geduld. „Ich hoffe, dass die Weltmeisterschaft in Jerez beginnt, denn es würde bedeuten, dass die Situation bezüglich des Coronavirus viel besser ist.“

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