Bei Mr. Pechvogel Cal Crutchlow tat sich beim letzten Rennen eine neue gesundheitliche Baustelle auf. Diesmal war es die Schulter.

Nach den Stürzen von Takaaki Nakagami und Alex Marquez war Cal Crutchlow beim zweiten MotoGP-Rennen im MotorLand Aragon der bestplatzierte Honda-Fahrer im Ziel. Der Brite sah die schwarz-weiß karierte Flagge als Elfter. Nach dem Rennen hatte Crutchlow allerdings wieder körperliche Sorgen.

Advertisement

„Als ich in Runde 6 den Richtungswechsel von Kurve 3 zu Kurve 4 gemacht habe, habe ich einen Stich in meiner rechten Schulter gespürt“, berichtet Crutchlow. „Wir sind ziemlich besorgt. Im Rennen war es kein großes Drama. Der Hinterreifen war das Drama im Rennen.“

„Zu Rennbeginn fühlte ich mich mit dem weichen Hinterreifen wohl. Ich fühlte mich in einer guten Position, in einem guten Kampf. Aber sobald ich überholt wurde, war mir klar, dass ihre Beschleunigung am Kurvenausgang besser ist.“

Wrap-Up: Die Experten-Analyse zum Teruel-GP

„Mein Hinterreifen ließ ziemlich stark nach. Ich hätte den mittleren Hinterreifen wählen sollen. Mit dem weichen Reifen war es von vornherein ein Poker“, meint Crutchlow. Ich dachte, wenn ich mit der vorderen Gruppe mitkomme, kann ich kämpfen und meine Position managen.“

Dem war aber nicht der Fall. Nach der ersten Runde war Crutchlow Siebenter. Dann ging es in der Folge rückwärts und er war in einer großen Gruppe rund um Platz zehn. „Ich hatte eigentlich nie die Pace und es ist ein enttäuschendes Ergebnis.“

Aber welche Rolle spielte die Schulter? „Ich weiß es nicht. Als ich am Lenker zog, fühlte ich einen wirklich großen Stich in der Schulter. Deshalb musste ich einige Runden langsamer fahren, weil ich starke Schmerzen hatte. Dann ließ der Schmerz wegen des Adrenalins und den Duellen nach.“

„Aber nach dem Rennen fühlt es sich schlimm an“, seufzt Crutchlow. Bis zum nächsten Rennen hat der Brite etwas Zeit zur Erholung. Das kommende Wochenende ist frei. Der erste Grand Prix in Valencia steht am 8. November auf dem Programm.