Wer ist der Pechvogel der aktuellen MotoGP-Saison? Vieles deutet auf Cal Crutchlow hin.

Die Pechsträhne von Honda-Pilot Cal Crutchlow setzt sich fort. Nachdem der dreimalige MotoGP-Laufsieger auf die Rennen in Misano verzichten musste, droht nun auch ein Ausfall in Barcelona. Nach seiner Ankunft im Fahrerlager knickte Crutchlow weg und zog sich einen Bänderriss in linken Knöchel zu.

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Crutchlow möchte versuchen, am Freitag zu fahren. Der Knöchel schwoll nach dem Zwischenfall stark an. Mit dem linken Fuß muss Crutchlow die Schaltung seiner Honda RC213V betätigen. Zudem muss der Knöchel starke Kräfte in den Kurven aushalten. Die Teilnahme am Katalonien-Grand-Prix darf also angezweifelt werden.

Wie kam es zum Zwischenfall? „Leider rutschte Crutchlow bei seiner Ankunft am Circuit de Catalunya aus, als ein PCR-Test durchgeführt wurde. Dabei zog er sich am linken Knöchel Bänderrisse zu, wie Doktor Max Ibanez bestätigte, der ein Mitglied von Doktor Mirs Team ist. Trotz dieses Pechs versuchen Cal und sein Team ihr Bestes, um am Freitag in den Katalonien-Grand-Prix zu starten“, heißt es in einer Mitteilung des LCR-Honda-Teams.

Deutliche Fortschritte macht Crutchlow bezüglich der Wunde am Unterarm. „Cal kam in Barcelona an und besuchte Doktor Xavier Mir vor dem Grand Prix von Katalonien für eine finale Untersuchung an seinem rechten Unterarm. Die Narbe scheint zu verheilen und befindet sich in einem deutlich besseren Zustand als vor einer Woche“, lässt das Team des Briten wissen.

Eine Armpump-Operation und deren Folgen verhinderten die Rennteilnahmen in Misano. Nach dem zweiten Österreich-Rennen entschied sich Crutchlow zum Eingriff. Doch die Heilung verlief nicht nach Plan. Es sammelte sich Flüssigkeit im Arm, die immer wieder abgeführt werden musste.

Die MotoGP-Saison 2020 ist Crutchlows bisher schwierigstes Jahr in der Königsklasse. Bei den bisherigen Rennen sammelte er nur magere sieben Punkte und liegt auf der 21. Position der Fahrerwertung.