Der IDM-Seriensieger steht vor dem wichtigsten Renn-Wochenende der Saison: Jonas Folger möchte sich beim WSBK-Gaststart für die Saison 2021 empfehlen.

Nach sechs dominanten Siegen in der IDM stellt sich Jonas Folger der nächsten Herausforderung: Beim WSBK-Event in Barcelona startet Folger mit einer Wildcard. Dafür bekommt er von Yamaha eine R1 in Werks-Spezifikation. Den Kurs in Montmelo kennt Folger aus seiner Grand-Prix-Zeit.

Advertisement

Die Anpassung an die WSBK-R1 wurde bereits vorgenommen. „Nachdem ich am Mittwochnachmittag gut in Barcelona angekommen bin, ging es gleich zur Rennstrecke nach Montmelo. In einer Weltmeisterschaft beginnt das Arbeitswochenende etwas früher als in einer nationalen Serie. Aber ich bin bei superschönem Wetter angekommen und die Aussichten für die nächsten Tage sind nicht nur deswegen genauso toll“, bemerkt Folger.

„Am meisten habe ich mich gefreut, als ich meine Rennmaschine für diesen Einsatz zum ersten Mal gesehen haben“, berichtet Jonas Folger. „Dann hat es natürlich nicht lange gedauert, bis ich eine Sitzprobe machen durfte. Das war aber auf mein Drängen mehr als eine Sitzprobe, da wir gleich alle Einstellungen hinsichtlich einer passenden Position auf dem Motorrad erledigt haben.“

Jonas Folger: „Als Grundlage ein Set-up von Yamaha übernommen“

„Anschließend haben wir alle Daten angeschaut und die Abstimmung soweit fertiggemacht, mit der wir am Freitagvormittag beginnen werden. Als Grundlage haben wir ein Set-up von Yamaha übernommen. Deren Unterstützung ist jedenfalls von der ersten Minute an großartig“, lobt Jonas Folger.

„Ohne es zu wollen, war das im Nachhinein betrachtet schon ein richtiger Arbeitstag. Wir sind daher nun ein paar Schritte in unserem Plan voraus. Das schadet aber auf keinen Fall. So gesehen habe ich am Donnerstag mehr Freiraum, um mich in diesem Fahrerlager zu akklimatisieren und mit einigen Fahrern zu reden“, freut sich der ehemalige MotoGP-Pilot.

„Vorerst freuen wir uns alle unglaublich darüber, dass wir hier sind und Erfahrungen in der Superbike-WM sammeln können, auch wenn es zunächst nur für ein Rennwochenende ist. Am meisten freue ich mich aber ich selbst über diese Chance. Das Motorrad ist grandios“, schwärmt Folger.

„Auf den ersten Blick ist es fast ein richtiges Werks-Bike. Aber die wirklichen Unterschiede zu meinem IDM-Motorrad werden erst auf der Strecke zum Vorschein kommen. Auf jeden Fall bin ich schon gewaltig gespannt darauf. Ich kann es daher kaum mehr erwarten, wenn wir am Freitag in den Freien Trainings eine erste Standortbestimmung bekommen werden“, so der Deutsche.

Teruel Round: Rennen 2