Für Casey Stoner steht fest: Sein australischer Landsmann Mick Doohan ist der Größte aller Zeiten. Der Ex-Weltmeister verrät, warum – und bedauert, dass dessen Karriere früh zu Ende ging.

Mick Doohan ist für Casey Stoner der „Greatest of all Times“ (GOAT). Das erklärte der Australier jüngst in einem Video-Interview mit Landsmann Chris Vermeulent. Doohan holte von 1994 bis 1998 bei den 500ern fünf WM-Titel in Folge und schrieb damit Motorrad-Geschichte. Stoner selbst blickt auf zwei WM-Titel in der Königsklasse zurück.

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„Ich war vier Jahre alt, als ich anfing, Motorrad zu fahren. Mit fünf oder sechs Jahren war Mick Doohan mein Idol. Es gibt keinen Fahrer, der mit dem mithalten kann, was er geleistet hat. Wenn man seine vielen Operationen bedenkt – und, wie er nach den vielen Verletzungen Erfolge in Serie gefeiert hat“, erklärt Stoner.

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Stoner: „Wer weiß, was er noch alles erreicht hätte“

In der Saison 1999 ging die Karriere von Doohan nach einem Sturz in Jerez zu Ende. „Wer weiß, was er noch alles erreicht hätte, wenn seine Karriere nicht wegen einer weiteren Verletzung vorzeitig beendet gewesen wäre. Ich hätte gerne gesehen, dass er weiter macht. Aber es wäre schwierig gewesen, nach diesem weiteren Rückschlag nochmal zurückzukommen“, bedauert Stoner.

Bei seinem Rücktritt war Doohan 34 Jahre alt, hätte also noch einige Jahre vor sich gehabt. „In meinen Augen ist er der ‚GOAT‘. Seine Entschlossenheit trieb mich jahrelang an und lehrte mich, dass man immer weiter kommt, egal wie hart es gerade ist“, erinnert sich Stoner. Er selbst beendete seine Karriere im Alter von 27 Jahren vorzeitig.