Ex-Superbike-WM-Pilot Pierfrancesco „Frankie“ Chili gesteht, dass bereits vor zwei Jahren die Parkinson-Krankheit diagnostiziert wurde.

Pierfrancesco „Frankie“ Chili startete von 1986 bis 1994 regelmäßig in der Motorrad-WM und wechselte danach zu den Superbikes. In der WSBK eroberte der Italiener die Sympathien vieler Fans und fuhr bis zur Saison 2006 in der seriennahen Meisterschaft. Im Gespräch mit ‚mowmag.com‘ gesteht er jetzt, dass er seit zwei Jahren an der Parkinson-Krankheit leidet.

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„Als meine Hände zitterten, ging ich zum Arzt. Dieser diagnostizierte Parkinson. Es war ein großer Rückschlag. Doch ich bin ein Kämpfer. Die Fahrer stürzen und stehen wieder auf“, kommentiert Pierfrancesco Chili. Er blickt auf insgesamt 276 WSBK-Starts mit Ducati, Suzuki und Honda zurück.

Trotz Diagnose: Pierfrancesco Chili pilotierte Motorräder

Auch nach der Diagnose pilotierte Pierfrancesco Chili Motorräder. „Ich reiste im vergangenen Jahr im März nach Australien, um mit Troy Bayliss ein paar Runden zu drehen. Es hat Spaß gemacht, doch ich werde es nie wieder tun. Es ist zu gefährlich, weil ich mehr vibriere als das Motorrad“, scherzt der 56-Jährige aus Bologna, der 17 Laufsiege in der Superbike-WM feierte.

Teruel Round: Rennen 2