Andrea Dovizioso, Danilo Petrucci und Jack Miller mischen im Freitagstraining vorne mit. Trotzdem glaubt „Dovi“, dass Ducati Rückstand auf Vinales hat.

In der Theorie ist Phillip Island nicht die beste Strecke für Ducati. Seit Casey Stoner (2007 – 2010) hat die italienische Marke nicht mehr in Australien gewonnen. Trotzdem war Ducati im trockenen Freitagstraining konkurrenzfähig. Andrea Dovizioso beendete den Tag als Zweiter. Sein Teamkollege Danilo Petrucci folgte als Vierter und Lokalmatador Jack Miller belegte Rang fünf.

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„Am Ende bin ich eine gute Rundenzeit gefahren“, sagt Dovizioso zufrieden. Der Italiener probierte es am Ende von FP2 zweimal mit einem neuen, weichen Hinterreifen, um sicher in den Top 10 zu sein, „weil es morgen nach Regen aussieht“. Sein Rückstand auf Maverick Vinales (Yamaha) betrug dennoch eine knappe halbe Sekunde.

„Ich bin zufrieden. Die Rundenzeit bin ich alleine gefahren“, so „Dovi“ weiter. „Der Grip des Asphalts ist hier wie immer nicht sehr gut. Auf dem Motorrad ist es nicht so relaxt. Es war ein guter Start, aber auch nichts Besonderes. Momentan haben Marc und Maverick eine bessere Pace. Danach sind wir in der Gruppe dabei.“

Ducati mit drei Fahrern in Q2

Dovizioso fuhr nur mit dem mittleren und dem weichen Hinterreifen, während viele im Feld auch die harte Version gecheckt haben. „Ich habe alle drei Hinterreifen ausprobiert“, sagt Miller. „Der harte Reifen funktioniert hier für uns nicht. Bei medium und soft haben wir eine Idee, was wir tun müssen.“ Er arbeitet noch an Details beim Set-up.

Der Australier will auf heimischem Boden natürlich einen Podestplatz ins Visier nehmen. Der Auftakt stimmt ihn zuversichtlich: „Im Nassen war ich recht stark. Am Nachmittag hat es sich auch gut angefühlt. Wir hatten etwas Arbeit, damit das Motorrad in den schnellen Kurven etwas besser lenkt. In den Kurven 2, 9 und 11 muss das Motorrad noch ein bisschen besser lenken. Ansonsten war es ein recht guter Tag.“

Und auch Petrucci erlebte nach den vielen schwierigen Rennwochenenden zuletzt einen etwas besseren Tag. Auch am nassen Vormittag war der Italiener als Fünfter im Spitzenfeld dabei. „Ich war heute im Nassen und im Trockenen schnell. Deshalb bin ich mit dem ersten Tag zufrieden und für das restliche Wochenende optimistisch“, so „Petrux“. Da es voraussichtlich am Samstag regnen wird, hat Ducati drei Fahrer ins Q2 gebracht. Gute Startplätze sind auch auf der schnellen Strecke in der Nähe von Melbourne sehr wichtig.