Andrea Dovizioso kommt mit 11,2 Sekunden Rückstand als Vierter ins Ziel: Im Gegensatz zum Vorjahr kann Ducati in Buriram nicht um den Sieg kämpfen.

Der Traum vom ersten Fahrertitel eines Ducati-Piloten seit Casey Stoner 2007 ist ausgeträumt. Spätestens mit dem Zieleinlauf beim Thailand-Grand-Prix in Buriram war amtlich, was genau genommen bereits seit einigen Rennen feststand: Andrea Dovizioso muss sich in diesem Jahr erneut mit dem Vizetitel zufriedengeben. In Thailand kam „Dovi“ nur auf Position vier ins Ziel, während Marc Marquez (Honda) mit einem Sieg den achten WM-Titel sicherstellte.

Ducati offensichtlich mit Problemen

Dovizioso ist überzeugt, dass Ducati in Buriram ein offensichtliches Problem hatte: „Wir haben sehr hart daran gearbeitet, um uns im dritten und vierten Sektor zu verbessern. Doch es reichte nicht. Wir verloren im zweiten Teil der Strecke zu viel Zeit.“

„Wir lagen zu Beginn der Trainings zu weit zurück und konnten uns ein bisschen verbessern. Doch der Rückstand war in diesen Sektoren zu groß“, ärgert sich der Italiener. „Es ist enttäuschend, weil ich vom Anfang bis zum Ende hart pushte. Ich war konstant und konnte mich vor Rins behaupten. Doch damit sollten wir uns nicht zufriedengeben“, betont der Ducati-Pilot.

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Die Reifen machen den Unterschied zu 2018 aus

Bei der Zieldurchfahrt lag Dovizioso mit seiner Ducati 11,2 Sekunden zurück und wurde Vierter. Vor einem Jahr fehlten Dovizioso 0,115 Sekunden auf Sieger Marquez. „Die Gegner sind schneller. Die Reifen sind anders. Wir fahren in vielen Rennen von der ersten Runde bis ins Ziel schnell“, nennt er den größten Unterschied zur Situation vor einem Jahr.

„Im vergangenen Jahr und in den Jahren zuvor waren die Rennen anders, weil die Reifen anders waren. Wenn man sich das Tempo von Quartararo anschaut, er fuhr innerhalb von drei Zehntelsekunden. Das ist die Realität. Es gibt im Vergleich zum Vorjahr eine große Veränderung in der MotoGP. Es ist also schwierig, unser Rennen aus dem Vorjahr mit dem jetzigen zu vergleichen“, so Dovizioso.

War die zurückliegende Verletzung beim Hitzerennen in Thailand ein Problem für den Ducati-Pilot? „Ich erwartete, dass ich mehr leide. Ich hätte im Rennen nicht mehr pushen können. Das hätte mich nicht schneller gemacht. Das Ziel war es, konstant zu fahren. Ich fühlte mich nicht erschöpft. Ich rechnete damit, dass es mir größere Probleme bereitet“, kommentiert er.

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