Joan Mir sammelt Punkt um Punkt. Sein Arbeitsgerät wird Schritt für Schritt verbessert. So kämpft Suzuki um den WM-Titel mit.

Lediglich vier Punkte trennen Suzuki-Werkspilot Joan Mir zur Saison-Halbzeit von der WM-Führung. Bei den vergangenen Rennen holte Mir deutlich mehr Punkte als seine Konkurrenten und stand regelmäßig auf dem Podium.

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Der Spanier in Suzuki-Diensten ist einer der Favoriten für den WM-Titel in diesem Jahr. Möglich wurde das durch die Fortschritte, die Suzuki beim GSX-RR-Projekt machen konnte.

„Unsere Philosophie ist unverändert“, erklärt Suzuki-Technikdirektor Ken Kawauchi. „Wir möchten die Leistung Schritt für Schritt verbessern. Darunter darf aber nicht die Fahrbarkeit leiden. Darauf konzentrieren wir uns. Wir können in diesem und im kommenden Jahr nicht die Spezifikation ändern und müssen deshalb vorsichtig vorgehen.“

Ist die 2020er-Version die beste Suzuki GSX-RR der Geschichte? „Wir sind zu 80 Prozent zufrieden“, bemerkt Kawauchi zurückhaltend. „Wir machten keinen allzu großen Schritt, doch unser Motorrad konnte verbessert werden im Vergleich zum Vorjahr.“

„Suzuki leistet im Werk gute Arbeit, aber auch unsere Fahrer konnten sich verbessern. Zudem arbeitet das Team sehr gut. Wir sind mehr oder weniger zufrieden, was unsere Performance angeht“, kommentiert der Suzuki-Technikdirektor im Rahmen des Katalonien-Grand-Prix in Barcelona.