Nach einer gefährlichen Situation im Warm-up wird Sandro Cortese strafversetzt. Im zweiten Lauf auf Phillip Island kämpft sich der Kawasaki-Pilot in die Top 10 vor.

Pedercini-Pilot Sandro Cortese verlässt Australien als WM-Zwölfter. Am Sonntag fuhr der Berkheimer mit seiner Kawasaki ZX-10RR im zweiten Rennen als Neunter ins Ziel und sammelte wichtige Punkte für die Meisterschaft. Der Tag begann aber alles andere als positiv.

Im Warm-up geriet Sandro Cortese mit GRT-Yamaha-Pilot Garrett Gerloff aneinander. Dieser wurde daraufhin ins Krankenhaus eingeliefert. Die Kommissare sahen die Schuld bei Cortese und sprachen eine Strafe aus. Beim Superpole-Rennen wurde der Deutsche daher eine Reihe nach hinten versetzt.

„Der Renntag begann mit einem leichten Rückschlag im Warm-up. Zum Glück endete dieser Sturz harmlos. An dieser Stelle möchte ich mich auch gleich bei Garrett entschuldigen. Es tut mir leid und es war nicht meine Absicht, ihn in dieser Situation ebenfalls zu Sturz zu bringen. Ich hoffe, er hat sich nicht wehgetan“, kommentiert Cortese.

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Sandro Cortese wird Neunter

„Im Superpole-Rennen ist uns die erste Steigerung gelungen. Es war wirklich ein großer Schritt nach vorne“, freut sich Cortese nach Platz elf. „Wir haben viel an der Elektronik geändert und verstehe diese immer besser.“

„Das Hauptrennen am Nachmittag war aus unserer Sicht hammerartig. Wir sind nur elf Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel gekommen“, bilanziert Sandro Cortese. Als Neunter konnte er viele Punkte sammeln. „Das war eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Rennen am Samstag. Damit ist uns ein wichtiger Schritt gelungen.“

Mit gutem Gefühl nach Katar

„Auf dieser Steigerung können wir aufbauen. Letztendlich haben wir auch den Sprung in die Top 10 geschafft. Über das Erreichen unserer Zielsetzung freue ich mich ebenso. Wir können nun mit einem guten Gefühl zum nächsten Rennen nach Katar gehen“, so der Kawasaki-Pilot.

Am Samstag fuhr Cortese auf Position 13 ins Ziel. „Wir müssen unser erstes Rennen ganz klar als Training betrachten. Uns fehlt noch viel Erfahrung mit dem Gesamtpaket. Doch ich denke, dass wir am Sonntag viele wichtige und hilfreiche Daten gesammelt haben, die wir nun analysieren können. Aufgrund dieser Erkenntnisse wissen wir nun, in welche Richtung es weitergehen muss“, schildert Sandro Cortese.

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