Yamaha hat als einzige Marke 2020 noch keine Runden in Misano gedreht. Quartararo hat nur noch drei Punkte Vorsprung auf Dovizioso.

Fabio Quartararo kommt als WM-Führender zum nächsten Grand Prix, der am kommenden Wochenende auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli stattfindet. Im vergangenen Jahr startete der Franzose von Platz drei und führte das Rennen lange an. Erst in der Schlussphase musste sich Quartararo knapp Marc Marquez beugen.

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Ein Podestplatz ist auch sein Ziel für das kommende Wochenende, denn zuletzt hat der Franzose Boden in der Weltmeisterschaft eingebüßt. In Brünn und in den beiden Spielberg-Rennen gab es nur die Positionen sieben, acht und 13.

„Wir müssen in den nächsten Rennen zurück auf das Podium und auf Strecken, die unserem Motorrad besser liegen, viele Punkte sammeln“, lautet Quartararos klare Ansage. Nach den beiden Rennen in Misano folgen Barcelona und Le Mans.

„Das Ziel lautet, jenes Gefühl für das Motorrad wiederzufinden, das ich in den ersten beiden Rennen in Jerez hatte. Misano ist eine meiner Lieblingsstrecken, weil es von allem etwas gibt. Langsame Kurven, schnelle Kurven und Richtungswechsel.“

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Yamaha hat im Vorfeld nicht in Misano getestet. KTM, Aprilia, Ducati und Honda waren dort vor knapp zwei Wochen unterwegs. Suzuki war beim privaten Test im Juni mit Sylvain Guintoli dabei. Nur Yamaha ist als einzige Marke seit dem Vorjahr nicht in Misano gefahren.

Die Strecke wurde im Frühling neu asphaltiert. Somit gibt es diesbezüglich neue Voraussetzungen. „Ich bin gespannt, wie der neue Asphalt ist und ob sich die Bedingungen seit dem Vorjahr verändert haben“, meint Quartararo diesbezüglich.

„Curvone ist auch meine Lieblingskurve im gesamten Kalender. Nach der Gegengeraden kommt man dort im sechsten Gang an. Man geht leicht vom Gas, bremst ein wenig und gibt dann gleich wieder Vollgas. Es ist eine großartige Kurve!“

In der Weltmeisterschaft hat Quartararo nur noch drei Zähler Vorsprung auf Ducati-Ass Andrea Dovizioso.