Die zweite Coronavirus-Welle zieht durch Europa: In Spanien gibt es immer strengere Maßnahmen, doch laut Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta drohen vorerst keine Absagen.

Stark steigende Fallzahlen und immer strengere Ausgangsbeschränkungen: Europa bringt sich momentan in Stellung, um die zweite Coronavirus-Welle zu meistern. Im Fahrerlager der MotoGP keimte das Gerücht auf, die MotoGP würde nach dem zweiten Aragon-Rennen direkt nach Valencia weiterziehen, um die Saison bereits am kommenden Wochenende zu Ende zu bringen. Nun bezieht Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta Stellung und gibt vorsichtig Entwarnung.

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„Für den Moment hat sich nichts verändert“, stellt der MotoGP-Verantwortliche klar. „In Spanien ist man alarmiert. Doch das beeinflusst nicht unsere Situation. Bei uns wird während der Rennen gearbeitet. Sollte es Ausgangsbeschränkungen ab 22:00 Uhr bis zum Morgen geben, dann beeinträchtigt uns das nicht“, betont der Dorna-CEO.

„Wir können fortfahren. Wir stehen in engem Kontakt mit den Behörden. Bisher haben wir keine Informationen erhalten“, berichtet Ezpeleta. In der MotoGP gibt es strenge Vorschriften. Vor, während und nach den Renn-Events werden alle Beteiligten getestet.

Dorna-CEO: „Kontrollieren die Fälle“

„Die Situation ist genau so, wie wir es zu Beginn geplant haben. Wir kontrollieren die Fälle. Es gab in Österreich einige“, bemerkt Ezpeleta. „Am wichtigsten ist, dass wir durch die Tests alles unter Kontrolle haben und wissen, wie die Situation ist.“

„Im Moment sehen wir keine Probleme für die Zukunft. Doch ich wiederhole, wir stehen überall in engem Kontakt mit den Behörden“, so der Dorna-CEO. „Valencia und Portimao sind die ausstehenden Orte. Für den Moment haben wir keine Rückfragen erhalten.“

Alex Marquez exklusiv im Gespräch