In der laufenden Saison orientiert sich Francesco Bagnaia vorrangig an Daten aus der Vorsaison. 2020 ändert sich das: Dann bekommt der Pramac-Pilot eine Werks-Ducati.

Moto2-Weltmeister Francesco Bagnaia erlebte in der MotoGP bislang eine durchwachsene Debüt-Saison. Der Italiener stürzte ungewohnt oft und findet sich nach zwölf Rennen nur auf Position 15 der Fahrerwertung wieder. Damit ist Bagnaia hinter Fabio Quartararo (Petronas-Yamaha) und Joan Mir (Suzuki) nur drittbester Rookie.

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In der Saison 2020 dürfte Bagnaia aber einen deutlichen Sprung machen. Dann nämlich erhält er von Ducati eine aktuelle Desmosedici. In diesem Jahr dagegen muss sich der Rookie mit einem Vorjahres-Bike zufriedengeben – und hat daher oft Probleme, die richtigen Referenzen zu finden.

Bagnaias Ziel: Mit gleichem Bike härter pushen

„Ich schaue mir die Daten von allen Ducati-Fahrern an. Doch es ist schwierig, weil sie andere Motorräder fahren. Bei den Daten-Aufzeichnungen sieht man einige Unterschiede. Es ist besser, wenn wir mit den Daten aus dem Vorjahr arbeiten. Doch wir schauen auch danach, was sie mit dem neuen Motorrad machen“, kommentiert Bagnaia.

In der MotoGP-Saison 2020 formt er mit Jack Miller erneut das Pramac-Team, das dann mit zwei identischen Motorrädern antritt. „Er ist ein guter Kerl und ein sehr schneller Fahrer. Es wird interessant sein, mit dem gleichen Motorrad härter zu pushen. Ich werde das gleiche Bike haben wie die Werkspiloten. Das wird spannend, denn dann kann ich mir deren Daten anschauen“, freut sich Bagnaia.