Es war der 31. März 1996, als Valentino Rossi auf einer Aprilia seinen ersten Grand Prix in Angriff nahm. Bis heute hat der MotoGP-Star einmal die Erde umrundet.

Auf den Tag genau vor 24 Jahren feierte Valentino Rossi sein Debüt in der Motorrad-WM. Am 31. März 1996 startete der damals 17-Jährige beim Grand Prix von Malaysia in Shah Alam in sein erstes WM-Rennen. Seinerzeit pilotierte Rossi eine 125er-Aprilia, erreichte einen starken sechsten Platz.

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Damals noch der „Sohn von Graziano“, einem ehemaligen 250er- und 500er-Piloten, machte sich der Italiener bald selbst einen Namen. Denn keine fünf Monate später gelang Rossi beim Grand Prix von Tschechien in Brünn sein erster Sieg. Vor seinen damaligen Fahrer-Kollegen Jorge Martinez und Tomomi Manako.

Rossi: 115 Siege, 234 Podien, neun WM-Titel

Ein Jahr später feierte Rossi an gleicher Stelle, also wieder in Brünn, den ersten WM-Titel. In seiner zweiten Saison dominierte er die 125er-Klasse mit elf Siegen in 15 Rennen. Bis heute stand er 115 Mal ganz oben auf dem Treppchen, erreichte insgesamt 234 Mal das Podium – und sicherte sich neun Mal die WM-Krone.

Noch immer hält der „Doctor“ zahlreiche Rekorde. Auch wenn längst Jüngere die Verfolgung aufgenommen haben, wie etwa der aktuelle MotoGP-Champion Marc Marquez. Doch wenn es darum geht, ihn bei der Anzahl der Starts oder gesammelten Punkte einzuholen, muss Marquez noch einige Kilometer zurücklegen.

Noch immer hält der „Doctor“ einige Rekorde

Denn mit 402 Grands Prix und 6.226 WM-Punkten ist Rossi nach wie vor unangefochtener Spitzenreiter. Seit seinem Debüt 1996 ist er fast 9.500 Rennrunden gefahren. Und hat dabei so viele Kilometer abgespult, dass es für eine ganze Erdumrundung reicht. Weitere werden noch hinzukommen, wenn die Saison 2020 hoffentlich bald startet.

Ob es für den 41-Jährigen nach seinem 25. Jahr in der Motorrad-WM weitergehen wird, steht noch nicht fest. Rossi will sich nach den ersten Rennen entscheiden. Sollte er seine Fahrt fortsetzen, dann nicht im Yamaha-Werksteam. Dort übernimmt ab 2021 Fabio Quartararo. Dessen Platz bei Petronas wäre dann frei…