Wegen einer Schulter-OP wird Takaaki Nakagami die letzten drei MotoGP-Rennen 2019 verpassen. Und: Honda verlängert den Vertrag mit dem Japaner.

Wie bereits berichtet, wird sich Takaaki Nakagami im Anschluss an den Grand Prix von Japan einer Schulter-Operation unterziehen. Deshalb wird er die MotoGP-Saison 2019 vorzeitig beenden und die letzten drei Rennen verpassen. Das bestätigte jetzt das LCR-Honda-Team. Außerdem wurde der Vertrag mit dem Japaner offiziell verlängert.

Auch in der Saison 2020 wird der 27-Jährige im Satelliten-Team von Honda an den Start gehen. Nakagami wird wieder mit dem Vorjahres-Modell fahren. Also im nächsten Jahr dann mit der 2019er-Honda, mit der Marc Marquez Weltmeister wurde – aber Cal Crutchlow und Jorge Lorenzo große Schwierigkeiten haben.

Nakagami: „Habe mich 2019 stark verbessert“

„Erstmal bin ich sehr glücklich, dass ich bei Honda und dem LCR-Team bleiben kann“, sagt Nakagami zu seinem neuen Einjahres-Vertrag. „Ich habe mich in diesem Jahr deutlich verbessert. Honda hat mich immer unterstützt und mir ein starkes Paket zur Verfügung gestellt. Ich bin mir sicher, dass wir daran 2020 anknüpfen können.“

„Seit meinem Sturz in Assen habe ich Schmerzen. Es fehlt auch Kraft in der Schulter. Ich war bei Ärzten, um meine Situation vollständig zu verstehen. Ich konnte zwar mit der Verletzung fahren, aber es war nicht ideal. Deshalb haben wir gemeinsam diese Entscheidung getroffen, die Operation jetzt durchführen zu lassen.“

Zeit für Rehabilitation über den Winter

Der Eingriff wird deshalb vorgezogen, damit Nakagami über den Winter genug Zeit zur Rehabilitation hat, um dann im nächsten Jahr wieder völlig fit zu sein. Bei den Rennen in Australien, Malaysia und Valencia wird voraussichtlich Johann Zarco das Bike von Nakagami übernehmen. Eine offizielle Bestätigung des Ersatzfahrers soll demnächst erfolgen.

Mit 74 WM-Punkten ist Nakagami nach 15 Grands Prix WM-Zwölfter. Neunmal fuhr er in die Top 10. Platz fünf in Mugello war in dieser Saison sein bestes Ergebnis.