„Man ist immer nur so gut wie beim letzten Rennen“: Starke Leistungen können Piloten wie Jack Miller in eine gute Verhandlungsposition für die Zeit ab 2021 bringen.

Für die MotoGP-Saison 2021 könnten in vielen Teams die Karten neu gemischt werden. Alle Verträge laufen Ende 2020 aus und noch kein Fahrer hat einen Vertrag für die Periode 2021/22 in der Tasche. Es könnte zu einem großen Sesselrücken kommen. Jack Miller beispielsweise ist ein Kandidat für das Ducati-Werksteam.

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Bis vor einigen Jahren war es Usus, dass die Vertragsgespräche für das nächste Jahr im Sommer begonnen haben und im Herbst die Verträge unterzeichnet wurden. Als die aktuellen Verträge geschlossen wurden, hat sich dieses Zeitfenster aber enorm nach vorne geschoben.

Teilweise unterschrieben viele Fahrer schon bei den ersten Rennen 2018 ihre Zweijahres-Verträge für 2019/20. Und auch aktuell werden schon die ersten Gespräche für 2021/22 geführt. So soll sich Honda bereits mit Marc Marquez über eine Vertragsverlängerung unterhalten haben.

Miller: Kandidat für Ducati-Werksteam

Da vor allem die Werksteams in der Winterpause die Gespräche intensivieren werden, sind die aktuellen Leistungen für die Fahrer wie Jack Miller extrem wichtig, um sich in eine gute Verhandlungsposition zu bringen. Denn bei den Gesprächen im Winter haben alle Beteiligten die Ergebnisse des Herbstes im Kopf.

„Man ist in der MotoGP immer nur so gut wie beim letzten Rennen“, sagt Jack Miller, der ein Kandidat für das Ducati-Werksteam ist. Aktuell zeigt der Australier einen besseren Speed als Danilo Petrucci. „Diese letzten Saisonrennen werden für die Entscheidungen im nächsten Jahr wichtig werden“, weiß Miller deshalb.