Das zweite Rennwochenende in Jerez bringt für Valentino Rossi eine deutliche Steigerung mit sich. Vom vierten Startplatz rechnet sich der Routinier einiges aus.

Valentino Rossi qualifizierte sich für das zweite MotoGP-Rennen in Jerez für den vierten Startplatz in der zweiten Reihe. Das ist eine deutliche Steigerung zu vergangener Woche, wo es nur Startplatz elf war. Dementsprechend zufrieden zeigt sich der Routinier, denn es wurden Fortschritte erzielt.

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Yamaha präsentierte sich insgesamt stark, denn Fabio Quartararo und Maverick Vinales werden aus der ersten Startreihe angreifen. Rossi und Franco Morbidelli fahren aus der zweiten Reihe los. Die Chancen für den zweiten Yamaha-Saisonsieg stehen gut.

„Wir arbeiten weiter am Motorrad und haben eine andere Abstimmung“, sagt Valentino Rossi nach dem Qualifying. „Ich fühle mich besser. Am Vormittag war ich nicht so schlecht unterwegs. Am Nachmittag hatte ich etwas mehr Mühe, aber es scheint für alle schwierig zu sein.“

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Valentino Rossi befürchtet Hitzeschlacht

Denn am Nachmittag ist es in Andalusien sehr heiß. Im Qualifying wurden fast 60 Grad Celsius Asphalttemperatur gemessen. „Am Sonntag wird der heißeste Tag werden, den ich in der MotoGP jemals erlebt habe“, befürchtet Valentino Rossi am Sonntag eine Hitzeschlacht.

„Langsam kommen alle mit dieser Situation ans Limit. Es wird für alle eine große Herausforderung werden, die 25 Runden zu überstehen. Ich starte von einer guten Position. Meine Pace war am Nachmittag nicht so schlecht. Aber wir müssen noch etwas finden, denn in manchen Passagen verliere ich ein wenig.“

Ein gutes Ergebnis wird für Rossi wichtig werden, denn am vergangenen Sonntag musste er wegen eines technischen Problems aufgeben. „Ich habe noch null Punkte! Das ist schade, denn wenn man mit null Punkten in eine Saison startet, dann ist es schwierig.“

Rossi: „Ich war zu langsam“

„Abgesehen vom technischen Problem war das Problem im ersten Rennen, dass ich zu viele Schwierigkeiten hatte. Ich war zu langsam. Jetzt haben wir uns verbessert und es sieht besser aus“, macht sich der 41-jährige Hoffnungen, in der Spitzengruppe mitfahren zu können.

„Wir brauchen trotzdem noch etwas Zeit, um am Motorrad zu arbeiten und die Abstimmung zu verbessern. Diese Saison ist kürzer als normal, aber immer noch recht lang. Unser Ziel ist es, stark und konkurrenzfähig zu sein. Daran arbeiten wir“, sagt Valentino Rossi.

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