Suzuki hat mit der GSX-RR den besten Kompromiss gefunden: Laut Joan Mir ist das Bike in keinem Bereich außergewöhnlich, aber sehr gut ausbalanciert.

Mit vier Podestplätzen in den vergangenen fünf Rennen hat sich Joan Mir zu einem WM-Anwärter entwickelt. Während sich die Gesichter auf dem Siegerpodest abwechselten, war der Suzuki-Pilot jüngst die einzige Konstante.

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Spielberg, Misano und Barcelona sind drei unterschiedliche Strecken. Trotzdem war die GSX-RR unter verschiedenen Voraussetzungen speziell im Rennen sehr konkurrenzfähig. „Unser Motorrad ist sehr balanciert“, sagt Joan Mir über sein Arbeitsgerät.

„Es ist nicht in einem Bereich besonders gut, aber die Balance ist insgesamt sehr gut. Sie reagiert sehr vorhersehbar. Außerdem wissen wir, dass das Level auf jeder Strecke mehr oder weniger gut ist.“

Joan Mir über die Fortschritte über den Winter

Das ist laut Joan Mir ein wesentlicher Fortschritt zum vergangenen Jahr: „Im Vorjahr war das nicht der Fall. Die Konstanz ist viel besser. Das heißt, dass das Motorrad besser funktioniert.“ Über den Winter hatte Suzuki an Details gearbeitet.

Speziell Testfahrer Sylvain Guintoli erprobte damals einen neuen Motor und ein neues Chassis. Es waren Verfeinerungen, ohne den grundsätzlich guten Charakter der Suzuki zu verändern. „Yamaha und Suzuki sind sich sehr ähnlich“, sagt er.

Joan Mir vergleicht: „Die KTM-Fahrer nehmen ganz andere Linien. Sie bremsen auch etwas später. Das ist mehr der Ducati ähnlich. Jeder hat natürlich seine eigenen Probleme, aber ich finde, wir haben ein sehr ausbalanciertes Motorrad.“

Der Erfolgslauf zeigt sich nicht nur in der Fahrerwertung. Nach dem ersten Doppelpodium seit 13 Jahren ist Suzuki in der Teamwertung auf dem zweiten Platz. In der Herstellerwertung hält Suzuki hinter Yamaha und Ducati Rang drei.

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