Bei Avintia deutete Johann Zarco mehrfach an, dass er gut mit der Ducati Desmosedici zurechtkommt – der Franzose erkennt Parallelen zur Ära von Jorge Lorenzo bei den Roten.

Mit ansprechenden Leistungen bei Avintia hat sich Johann Zarco in diesem Jahr für den Ducati-internen Aufstieg ins Pramac-Team empfohlen. In der MotoGP-Saison 2021 pilotiert der Franzose eine aktuelle Desmosedici – und will damit konstant starke Ergebnisse einfahren.

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Zarcos Entwicklung bei Ducati erinnert an den Weg, den Jorge Lorenzo in der Saison 2017 beschritt. Nach anfänglichen Problemen mit der Ducati Desmosedici lief es für den Ex-Weltmeister in der zweiten Saisonhälfte deutlich besser. Im Jahr darauf folgten dann sogar Siege, eher der Spanier zu Honda wechselte. Steht nun auch Zarco vor dem großen Durchbruch?

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Diesen Titel wollte Johann Zarco wohl nicht verteidigen: Wie im Vorjahr ist der Franzose wieder der Sturzkönig der MotoGP – er und Marc Marquez bauten 2020 die schwersten Unfälle.

04. Dez

Zarco kämpferisch: „Ich weiß, dass es möglich ist“

„Als Jorge ein immer besseres Gefühl für das Bike bekam, lief es gut. Bei mir ist es fast genauso“, vergleicht Zarco, der auch Parallelen zu Jack Miller zieht. „Ich habe ihn beobachtet. Zum Ende der letzten Saison war er echt stark. Er war im Training schnell, konnte aber auch in den Rennen überzeugen. Bei den letzten Rennen der Saison 2020 war das auch so.“

„Ich weiß also, dass es möglich ist. Aber ich weiß auch, dass ich noch ein paar Dinge an meinem Fahrstil ändern muss“, bemerkt der Franzose. „Gleichzeitig will ich aber meine Stärken beibehalten. Und genau das macht es so schwierig. Es liegt nicht am Motorrad oder am Fahrer. Es geht darum, eine bessere Basis in Kombination mit dem Bike zu schaffen.“