Um noch den Titel zu holen, ist Scott Redding auf das Pech von Titelverteidiger Jonathan Rea angewiesen.

Nach elf Siegen aus 21 Rennen kommt Weltmeister Jonathan Rea mit einem Vorsprung von 59 Punkten zum Superbike-Saisonfinale nach Estoril. Bei 62 maximal möglichen Punkten ist Herausforderer Scott Redding auf das Pech des Titelverteidigers angewiesen, wenn er die WM noch drehen möchte.

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Theoretisch reicht Rea in einem der beiden Hauptrennen ein 13. Platz. Alternativ wäre auch ein siebter Platz im Superpole-Rennen ausreichend. Doch das ist die Theorie. In der Praxis möchte Rea in Estoril um seinen 100. Laufsieg in der Superbike-WM kämpfen. Das wäre gleichzeitig sein 85. Sieg für Kawasaki.

„Es ist sehr aufregend, beim Saisonfinale um die Meisterschaft zu kämpfen, nachdem wir eine sehr merkwürdige Saison mit nur acht Renn-Wochenenden hatten“, bemerkt Jonathan Rea vor dem achten Event der laufenden Saison.

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05. Okt

„Es ist richtig gut, dass wir in der Wertung einen so großen Vorteil haben“, schaut er auf das Saisonfinale in Portugal. „Estoril ist eine neue Strecke für uns. Ich bin sehr gespannt darauf, sie zu lernen. Es ist immer eine tolle Herausforderung. Mit der Kawasaki haben wir auf neuen Strecken immer eine gute Ausgangsbasis.“

„Am Freitag geht es darum, den Kurs zu lernen, das Potenzial zu verstehen und ruhig zu bleiben. Auf einer neuen Strecke begegnet man immer neuen Herausforderungen. Doch das Layout sollte uns liegen. Wir werden versuchen, in allen drei Rennen ums Podium zu kämpfen“, stellt der WM-Führende klar.