Doping-Sünder Andrea Iannone stattet Jorge Lorenzo einen Besuch in der Schweiz ab – und kann den Spanier bei einem gemeinsamen Spaziergang von seiner Unschuld überzeugen.

Jorge Lorenzo hat sich jetzt via Instagram zur Doping-Affäre um Aprilia-Star Andrea Iannone zu Wort gemeldet. Bei einem gemeinsamen Treffen mit anschließendem Spaziergang am See ließ sich Lorenzo von Iannones Unschuld überzeugen. Und stärkte dem Italiener hinterher den Rücken. „Talent kann man weder kaufen noch vergessen“, schreibt Lorenzo.

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Der Spanier kann scheinbar gut nachvollziehen, das sich Iannone derzeit von vielen im Stich gelassen fühlt. „Sie sind alle Deine Freunde, wenn es gut läuft. Aber viele von ihnen verschwinden, wenn man Probleme hat. Ich würde mich nicht als Freund von Andrea bezeichnen. Ich habe nie zuvor ein gemeinsames Bild von uns hochgeladen. Es gibt dafür aber keinen besseren Zeitpunkt als heute. Er braucht es jetzt am meisten“, schreibt Lorenzo.

Lorenzo: „Nur er kennt die Wahrheit“

Der Yamaha-Testpilot, der Iannone zu sich an den Luganersee eingeladen hatte, weiter: „Wir lachten zusammen, erinnerten uns an ein paar Anekdoten. Irgendwann sprach ich ihn auf sein Problem an. Er ist der einzige, der die Wahrheit kennt. Als ich ihm zuhörte, sah ich, wie ruhig er alles erzählte. Und seine Argumente haben mich überzeugt“, so Lorenzo.

„Andrea hat in der Vergangenheit Fehler gemacht, so wie jeder andere auch. Aber dieses Mal war es kein absichtlicher Fehler. Ich hoffe, dass er möglichst bald wieder das tun kann, was er am besten kann. Man kann seinen Charakter mögen oder nicht. Es ist aber offensichtlich, dass er Talent hat und schnell ist“, lässt Lorenzo seine Follower abschließend wissen.