Petronas-Pilot Franco Morbidelli geht auch in der MotoGP-Saison 2021 mit der 2019er-Yamaha an den Start. Und das, obwohl „Franky“ überzeugt ist, dass die aktuelle M1 besser ist.

Die jüngsten Erfolge von Franco Morbidelli haben offengelegt, dass die Entwicklung der Yamaha M1 nicht nach Plan läuft. Der Petronas-Pilot ist mit der 2019er-Version des Bikes unterwegs und fuhr zuletzt die besten Ergebnisse aller Yamaha-Piloten ein.

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Mit drei Saison-Siegen und aktuell 142 Punkten hat der Italiener den Vize-Titel vor Augen. In der neuen MotoGP-Saison wird „Franky“ dennoch kein Upgrade bekommen und stattdessen erneut mit der 2019er-Yamaha antreten.

Petronas-Yamaha-Teamdirektor Johan Stigefelt erklärte am Rande des Valencia-Grand-Prix, dass Morbidelli auch 2021 auf seiner 2019er-M1 sitzen wird. „Dieses Statement von ‚Stiggy‘ kann ich bestätigen. Ich werde kommendes Jahr mit dem gleichen Motorrad fahren. Mit dieser Entscheidung des Teams und von Yamaha bin ich zufrieden“, bestätigt Morbidelli.

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2020er-Yamaha hat laut Morbidelli mehr Potenzial

Mehr Potenzial sieht er dennoch in der 2020er-Yamaha, die zuletzt aber einige Probleme bereitete. „Ein neues Motorrad kann sich entwickeln. Man kann daran arbeiten, das Bike voranbringen und Änderungen vornehmen“, glaubt der Sieger des vorletzten Saison-Rennens.

„Yamaha hat immer einen Entwicklungs-Plan vorgesehen“, weiß Morbidelli. „Mein Motorrad ist so, wie es ist. Ich muss das Maximum aus diesem Paket herausquetschen. Natürlich gibt es einige Teile, die ich vom Werk bekomme und die an mein Bike angepasst werden.“

„Das jüngste Motorrad ist aber immer das beste“, ist Morbidelli überzeugt. „Die gesamte Aufmerksamkeit des Herstellers widmet sich diesem Modell, um es besser zu machen. Also ist das neueste Bike immer das mit dem größten Potenzial.“

„Das bedeutet im Umkehrschluss, dass mein Motorrad das mit dem geringsten Potenzial für Verbesserungen ist. Das heißt aber nicht, dass ich damit nicht schnell sein kann“, so der WM-Zweite weiter. Abschließend stellt er klar, dass er mit seiner Entscheidung für die 2019er-Yamaha happy ist: „Ja, das bin ich“, bestätigt Morbidelli.