Halbbruder Luca Marini spricht über die Zukunftspläne von Valentino Rossi – und befürchtet, dass eine Motorrad-WM ohne den „Doctor“ für alle ungewohnt sein wird.

Die Situation rund um das Coronavirus stellt die Motorrad-WM derzeit auf den Kopf. Und auch die wohl spannendste Frage der MotoGP-Saison 2020 ist von der Zwangspause betroffen: Fährt Valentino Rossi auch nächstes Jahr in der Königsklasse? Ursprünglich hatte der Altmeister geplant, nach einigen Saisonrennen eine Entscheidung über seine Zukunft zu treffen. Bislang aber drehte sich in der MotoGP kein Rad…

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Wie bewertet Halbbruder Luca Marini die Situation – wird Valentino Rossi weitermachen? „Ich habe keine Ahnung. Wir haben nie darüber gesprochen. Es ist ein Thema, über das ich nicht gern mit ihm rede. Ehrlich gesagt sehe ich auch keinen Grund dafür“, gesteht Marini im Gespräch mit ‚Motorsport-Total.com‘.

Marini: Rossi-Rücktritt „würde sich komisch anfühlen“

„Er wird seine Entscheidung treffen, wenn er sich bereit fühlt. Mein Eindruck ist, dass er auf jeden Fall aufs Motorrad steigen und ein paar Rennen bestreiten will, um sein Niveau zu sehen. Das ist es, was er immer gesagt hat“, so Marini.

„Ich hoffe, dass er schnell sein wird und wieder um Siege kämpft. Und ich hoffe, dass er weitermacht. Eine WM ohne Vale wäre für alle ungewohnt. Es würde sich komisch anfühlen, weil ein wichtiges Puzzlestück fehlt“, ist der Moto2-Pilot überzeugt.