Marc Marquez musste ein zweites Mal operiert werden, weil aufgrund von Belastung Schäden an der Titanplatte aufgetreten sind. Der Start in Brünn ist sehr fraglich.

MotoGP-Weltmeister Marc Marquez ist am Montag ein zweites Mal an seinem rechten Oberarm operiert worden. Denn: Die Titanplatte, die bei dem ersten Eingriff eingesetzt worden war, um den Bruch zu fixieren, wurde durch Belastung beschädigt.

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Die erneute Operation wurde wieder von Doktor Xavier Mir in der Dexeus-Universitätsklinik in Barcelona durchgeführt. Marc Marquez muss nun 48 Stunden im Krankenhaus bleiben, bevor er entlassen wird. Ein Antritt beim Grand Prix von Tschechien am kommenden Wochenende ist derzeit offen.

Marc Marquez erneut im Operationssaal

„Vor 13 Tagen wurde Marc Marquez operiert und am Montag ist er dann in den Operationssaal zurückgekehrt“, sagt Doktor Mir in einem Statement des Honda-Teams. „Die erste Operation war ein Erfolg. Es war aber nicht zu erwarten gewesen, dass die Titanplatte unzureichend war.“

„Eine Anhäufung von Belastungen im operierten Bereich hat dazu geführt, dass die Platte beschädigt wurde. Deshalb wurde am Montag die Titanplatte entfernt und mit einer neuen Fixierung ersetzt.“

„Der Fahrer hatte bisher keine Schmerzen. Er hat sich immer an den medizinischen Rat gehalten und auf das Gefühl seines Körpers gehört. Unglücklicherweise hat zu viel Belastung dieses Problem ausgelöst“, so Mir. „Nun müssen wir 48 Stunden abwarten, bis wir genaueres über die Genesungszeit sagen können.“