Honda-Star Marc Marquez hat seine zweite Schulter-OP binnen eines Jahres hinter sich – der Weltmeister muss vorerst aber noch im Krankenhaus bleiben.

Marc Marquez hat sich am Mittwoch im Dexeus-Krankenhaus in Barcelona einer Operation an der rechten Schulter unterzogen. Der von drei Ärzten durchgeführte Eingriff war notwendig geworden, nachdem sich der MotoGP-Champion die Schulter bei seinem Sturz beim Jerez-Test zum zweiten Mal innerhalb eines Monats ausgekugelt hat.

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Schon am 2. November hatte er bei seinem Highsider im Qualifying zum Malaysia-Grand-Prix in Sepang die gleiche Blessur erlitten. Das hatten der Spanier und sein Team jedoch bis Dienstag dieser Woche verschwiegen. Ungeachtet der Verletzung fuhr der achtfache Motorrad-Weltmeister am 17. November in Valencia noch seinen zwölften Saisonsieg 2019 ein.

Marquez: Zweite Schulter-OP binnen eines Jahres

In einer knappen Mitteilung nach der Operation ließ das Honda-Werksteam am Mittwoch verlauten, dass „die Operation von Dr. Xavier Mir, Dr. Victor Marlet und Dr. Teresa Marlet durchgeführt wurde“ und der Eingriff „erfolgreich“ verlaufen ist. Für Marquez war es bereits die zweite Schulter-OP innerhalb eines Jahres. 2018 war er schon an der linken Schulter operiert worden.

Marquez soll die Klinik „innerhalb der nächsten 48 Stunden“ schon wieder verlassen können, heißt es in der Mitteilung weiter. Im heimischen Cervera wird der Champion dann nach erfolgter Genesung mit der Vorbereitung auf die MotoGP-Saison 2020 beginnen. Die nächsten Testfahrten stehen in der ersten Februar-Woche in Sepang (Malaysia) auf dem Programm.