Hiobsbotschaft für Marc Marquez: Der Ex-Weltmeister wird in Madrid erneut acht Stunden lang operiert – schon der dritte große Eingriff am lädierten rechten Arm des Spaniers.

Lange Zeit wurde darüber spekuliert, jetzt gibt es Gewissheit: Marc Marquez hat sich erneut am rechten Arm operieren lassen. Das bestätigte sein Arbeitgeber Honda in einer kurzen Mitteilung.

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Im Hospital Ruber Internacional in Madrid ließ sich Marquez ein drittes Mal operieren. Dabei wurde die ursprüngliche Platte entfernt und eine neue eingesetzt. Zudem wurde ein Knochen transplantiert.

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03. Dez

Marquez: Saisonstart 2021 wackelt bedenklich

Die Dauer der OP betrug insgesamt acht Stunden. Laut Honda gab es keinerlei Komplikationen. Aufgrund der Komplexität des Eingriffs prophezeien Experten eine Genesungsdauer von sechs Monaten. Das würde bedeuten, dass Marquez sämtliche Winter-Tests und auch den Saisonstart 2021 verpassen würde.

Beim verspäteten Start der MotoGP-Saison 2020 hatte sich Marquez beim Auftaktrennen in Jerez den rechten Arm gebrochen und wurde daraufhin operiert. Wenige Tage später strebte er in Jerez sein Comeback an, musste aber aufgeben.

Es folgte eine zweite Operation, weil die erste nicht zum gewünschten Ergebnis führte. Marquez verpasste den Rest der Saison 2020 und wurde durch Honda-Testpilot Stefan Bradl ersetzt.