Am Ende wurde es Platz neun: Intact-Pilot Marcel Schrötter kämpft in Motegi lange um ein Top-5-Ergebnis – dann aber bremst ihn ein Technik-Problem.

Marcel Schrötter erlebte beim Japan-Grand-Prix in Motegi ein positives Renn-Wochenende. Der Deutsche fuhr ein ordentliches Rennen und kam als Neunter ins Ziel. „Ich denke, wir haben ein gutes Rennen gezeigt. Vor allem wenn man bedenkt, wo wir in den vergangenen Rennen gelandet sind, ist uns wirklich ein guter Schritt gelungen“, freut sich der Intact-Pilot.

„Wir waren in der Lage, um ein Top-5-Ergebnis zu kämpfen. Wir waren mit Fahrern auf Augenhöhe, die um die Meisterschaft kämpfen. Leider habe ich aber zwei Fehler gemacht“, bedauert Schrötter. Und relativiert: „Wobei diese als Fehler zu bezeichnen nicht ganz richtig ist. Obwohl es auch ein bisschen meine eigene Schuld war.“

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Schrötter: „Alle sind an mir vorbeigerauscht“

Was war passiert? „Ich habe in diesen Situationen den ersten Gang nicht konsequent genug reingedrückt. Daher ist er gleich zwei Mal rausgesprungen – einmal in Kurve zehn und dann nochmal auf Start und Ziel. In dieser Situation sind wieder alle an mir vorbeigerauscht. Es ist wirklich bitter. Weil alles, was ich mir bis dahin erarbeitet habe, wieder futsch war“, berichtet Schrötter.

„Außerdem passierte es zum ungünstigsten Zeitpunkt kurz vor Schluss, als ich meine Gegner bereits gut im Griff hatte. Wir nehmen aber das Positive von diesem Rennen mit. Und werden versuchen, in Australien genauso weiterzumachen“, erklärt Schrötter.

„Meine Schulter hat an diesem Wochenende fast gar keine Probleme bereitet. Natürlich fehlt noch ein wenig Kraft. In dieser Hinsicht bin ich noch nicht 100 Prozent fit. Und das macht das letzte Renn-Drittel nicht unbedingt einfacher“, kommentiert der Kalex-Pilot. „Aber im Großen und Ganzen bereitet es auf dem Motorrad keine Schwierigkeiten mehr.“