Platz sechs beim Tschechien-Grand-Prix: Marcel Schrötter verbessert sich dank der Punkte aus Brünn in der Meisterschaft um eine Position.

Intact-Pilot Marcel Schrötter kam beim Moto2-WM-Lauf in Brünn als Sechster ins Ziel. Damit war Schrötter erneut der einzige Deutsche in den Punkte-Rängen. Rundenlang fuhr Schrötter auf Position drei, wurde in der Schlussphase aber durchgereicht. Mit nachlassenden Reifen konnte der 26-Jährige sein Tempo nicht halten.

„Ich bin am Start super weggekommen und konnte schnell auf Platz drei nach vorne fahren. Ich habe wirklich alles versucht, um die ersten Zwei einzuholen. Alex (Marquez) und Fabio (Di Giannantonio) waren aber zu stark und konnten sich umgehend absetzen. Offenbar haben sie heute alles richtig gemacht. In der Anfangsphase habe mich sehr wohl gefühlt“, berichtet Schrötter.

„Kurz nach Halbzeit der Distanz habe ich aber gemerkt, dass der Grip stark nachlässt. In den letzten sechs Runden hat der Reifen nochmals stark abgebaut. Ab diesem Zeitpunkt tat ich mir sehr schwer, das Tempo zu halten“, bedauert der Kalex-Pilot. „Ich bin sogar ein bisschen langsamer geworden. Das heißt, wir waren über die Distanz nicht gut genug.“

Schrötter: „Mühe, auf Bike zu bleiben“

„Zum Schluss hatte ich überhaupt Mühe, auf dem Motorrad sitzenzubleiben. Das gesamte Wochenende habe ich mich mit dem Motorrad eigentlich recht komfortabel gefühlt. Doch ich spürte auch, dass hinsichtlich der Grip-Balance ein bisschen was fehlt. Das hat sich im Rennen ziemlich negativ ausgewirkt“, so Schrötter.

„Der sechste Platz ist trotzdem kein Desaster. Im Gegenteil, dieses Ergebnis ist mit Hinblick auf die Meisterschaft okay“, bemerkt der Deutsche. Er reist nun als WM-Fünfter zum Österreich-Grand-Prix. „Es war kein schlechtes Rennen, wir waren nicht weit weg. Aber es ist über 19 Runden gegangen und diesbezüglich müssen wir schauen, dass wir unser Reifenmanagement besser in den Griff bekommen.“

„Wir haben wieder super gearbeitet und sind gut aus der Sommerpause zurückgekommen. Es waren nur Kleinigkeiten, die sich über die Distanz ausgewirkt haben. Dahingehend müssen wir einfach weiter hart arbeiten. Nächste Woche werden wir in Spielberg wieder angreifen“, verspricht der Intact-Pilot.

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