Marc Marquez weiß um die Herausforderung, sich nach seiner herausragenden MotoGP-Saison 2019 im neuen Jahr zu steigern: „Es kommt nicht nur auf den Fahrer an“.

Für Marc Marquez war die MotoGP-Saison 2019 beinahe makellos. Mit Ausnahme von Austin, wo er in Führung liegend stürzte, wurde der Weltmeister bei jedem Rennen Erster oder Zweiter und heimste am Ende mit 420 Zählern so viele Punkte ein wie kein anderer in der Königsklasse – Rekord! Und das war bei weitem nicht sein einziger in diesem Jahr.

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Mit seiner 59. Pole-Position in der Königsklasse knackte er beim Großen Preis von Österreich den bisherigen Rekord von Mick Doohan. Im Laufe der Saison schraubte Marquez diesen Wert noch auf 62 nach oben. Bei den meisten MotoGP-Siegen liegt er nunmehr mit 56 auf Platz drei und jagt Giacomo Agostini (68) sowie Valentino Rossi (89).

Marquez: „Versuche immer, mich zu verbessern“

Dessen sieben MotoGP-Titel könnte Marquez schon im nächsten Jahr einstellen. Doch der Honda-Pilot weiß: „Es wird schwierig sein, sich in der kommenden Saison zu steigern. Man versucht immer, sich zu verbessern. Oft betrachte ich meine Helden, meine Idole. Und es scheint, als ob sie immer vorne sind und sich Jahr für Jahr steigern.“

Das ist auch das Ziel des Weltmeisters. Um es zu erreichen, zählt aber nicht allein seine Leistung. „Ich weiß, dass es im nächsten Jahr nicht nur auf die Fahrer ankommt. Wir sind in einem Sport, in dem ein Team hinter Dir steht und das Bike eine große Rolle spielt. Alles muss perfekt funktionieren. Und wir wissen, dass das eigene Niveau stark von den Gegnern abhängt.“

Insbesondere die Yamahas, aber auch Ducati nimmt Marquez dabei als Dauer-Gegner ins Visier. „Wenn sie ihr Niveau erhöhen, dann wird unseres nicht ausreichen“, sagt er. „Das Ziel ist, wieder um die Meisterschaft zu kämpfen. Eine Verbesserung gegenüber diesem Jahr wird schwierig sein. Aber wir werden versuchen, es zu wiederholen.“