Der Österreicher Maximilian Kofler muss beim Moto3-Rennen in Jerez einer Startkollision ausweichen und beginnt dann eine Aufholjagd. Er ist drittbester Rookie im Rennen.

Mit Maximilian Kofler ist in der Moto3-Saison 2020 auch ein Österreicher am Start. Anfang März kam der 19-Jährige in Katar auf dem 27. Platz ins Ziel. 133 Tage später stand nun Jerez in Spanien auf dem Programm. Von Startplatz 26 fuhr der KTM-Pilot als 20. ins Ziel. Damit egalisierte Kofler das beste Ergebnis seiner noch jungen WM-Karriere.

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„Insgesamt kann ich mit dem Rennen ganz zufrieden sein, denn schon nach Kurve 1 hätte es auch vorbei sein können“, schildert Maximilian Kofler. „Ich habe dort wichtige Zeit liegen lassen müssen, aber ich kann mit dem restlichen Rennen sehr zufrieden sein.“

Direkt nach dem Start waren Dennis Foggia und Carlos Tatay aneinander geraten. Beide gingen zu Boden. Kofler wurde beinahe in diesen Crash verwickelt und musste einen weiten Bogen fahren, um den gestürzten Fahrern auszuweichen.

Maximilian Kofler: „Das war Pech“

„Das war Pech. Ich hatte einen richtig guten Start und hatte schon die Fahrer, die in den Reihen vor mir standen, überholt. Innen war viel Verkehr, deshalb wollte ich die freie Linie außen nutzen. Aber dann war der Sturz und ich hatte Glück, gerade noch so ausweichen zu können.“

Trotzdem beendete Maximilian Kofler die erste Runde als Letzter. „Die ersten Runden nach dem Zwischenfall waren echt gut. Da bin ich die schnellsten Zeiten meines Wochenendes gefahren und habe wieder Anschluss an die Fahrer vor mir gefunden.“

Die Aufholjagd gelang. Nach 22 Runden hatte Kofler fünf Fahrer hinter sich gelassen. Zudem war er der drittbeste Rookie. „Ich habe versucht weiter zu pushen, aber es war nicht mehr möglich, die nächste Gruppe zu erreichen“, so Maximilian Kofler.

Sein CIP-Teamkollege Darryn Binder war in der Anfangsphase zwar in der Spitzengruppe dabei. Schlussendlich kam der Südafrikaner als 17. ins Ziel. Bereits am kommenden Wochenende findet das nächste Rennen in Jerez statt.