Maximilian Kofler kämpft im Moto3-Rennen von Misano in der letzten Gruppe – am Ende kommt der Österreicher mit seinem bisher geringsten Rückstand ins Ziel.

Maximilian Kofler musste beim Moto3-Rennen in Misano eine Aufholjagd starten. Die Qualifikation hatte der Österreicher tags zuvor verpatzt, ging daher nur vom letzten Startplatz aus ins Rennen. Nach 23 Runden kam der KTM-Pilot als 22. ins Ziel.

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Startplatz 31 war „natürlich nicht die beste Ausgangslage“, befand Kofler. „Weil einfach 30 Fahrer vor Dir stehen und in den ersten Kurven immer was passieren kann.“ Prompt kam es in der Anfangsphase zu einem Crash mit drei Fahrern im vorderen Mittelfeld.

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Kofler: „Konnte irgendwie ausweichen“

„Ich habe meine Linie außen angesetzt. Und als ich in den Scheitelpunkt der Kurve kam, lagen mehrere Maschinen und Fahrer auf dem Boden. Ich konnte irgendwie ausweichen, musste aber wieder einige Meter und Zeit liegenlassen“, ärgerte sich Kofler.

„Mit dem Rennen bin ich ganz zufrieden. Immerhin konnte ich meine schnellste Rundenzeit des Wochenendes erzielen“, sagt der Oberösterreicher. „Vom Abstand auf den Sieger waren wir die gesamte Saison noch nie so knapp dran.“

Kofler am Ende 18 Sekunden zurück

„Das ist ein Ergebnis, worauf ich nächste Woche aufbauen kann.“ 18 Sekunden Rückstand hatte Kofler im Ziel. Im Rennen konnte er den Japaner Yuki Kunii in Schach halten. Und fuhr zudem nur knapp hinter Khairul Idham Pawi über die Linie, der schon zwei Moto3-Rennen gewonnen hat.

Auf seinen ersten WM-Punkt muss der 20-Jährige aber weiterhin warten. Am kommenden Wochenende steht das zweite Rennen in Misano auf dem Programm.